IS-Anhänger festgenommen

US-Gericht deckt auf: Trio plante offenbar neues 9/11 in New York

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Der verheerendste Anschlag in der Geschichte der USA: Am 11. September 2001 brachten Terroristen mit gekaperten Passagierflugzeugen die beiden Türme des World Trade Center zum Einsturz.

New York ist im Sommer 2016 offenbar einem verheerenden Anschlag entgangen. Vor einem US-Gericht müssen sich drei Männer verantworten, die „das nächste 9/11 erzeugen“ wollten.

New York - 15 Jahre nach den verheerenden Attacken auf das World Trade Center sollte New York im Sommer 2016 erneut von Terror erschüttert werden. Erste Informationen über geplante Anschläge am New Yorker Time Square, auf das U-Bahn-System und Konzerthallen der Millionenstadt gab das US-Bundesgericht von Manhattan am späten Freitag bekannt. Demnach wollten Anhänger der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) „das nächste 9/11 erzeugen“ und äußerten die Überzeugung, „diese Amerikaner brauchen einen Anschlag“.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft flog das Komplott der drei Männer durch einen verdeckten FBI-Ermittler auf. Er hatte sich über spezielle Handy-Anwendungen als Gleichgesinnter der IS-Anhänger ausgegeben und so ihr Vertrauen gewonnen.

Bericht: So bildet IS Terroristen für Anschläge in Europa aus

Philippiner soll Sprengstoff angeregt haben

Bei den Terrorverdächtigen handelt es sich den Justizangaben nach um zwei 19-Jährige, einen Kanadier und einen US-Amerikaner mit Wohnsitz in Pakistan, sowie einen philippinischen Staatsbürger (37). Er soll durch Überweisungen den Kauf von Sprengstoff ermöglicht haben.

Der Kanadier wurde bei seiner Ankunft in den USA im Mai 2016 festgenommen und habe sich inzwischen schuldig bekannt, teilte die Staatsanwaltschaft weiter mit. Die anderen beiden seien in Polizeigewahrsam und warteten auf ihre Auslieferung an die USA. Dort droht ihnen eine lebenslange Gefängnisstrafe.

Alle Entwicklungen rund um das Attentat von Las Vegas im Ticker

dpa

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