Attentäter sollten großen Anschlag durchführen

Behörden vereitelten wohl IS-Terroranschlag auf großes Musikfestival

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Symbolbild Musikfestival

Offenbar entging 2016 Deutschland nur knapp einem großen Terroranschlag des Islamischen Staates. Medienberichten zufolge war ein großes Musikfestival in Deutschland das Ziel.

Update vom 12. Dezember, 13.23 Uhr: Cherif C. gilt als Tatverdächtiger im Fall des Anschlags auf den Weihnachtsmarkt in Straßburg. In diesem Artikel erklären wir, was bislang über den 29-Jährigen bekannt ist.

Update vom 12. Dezember, 12.45 Uhr: Nach dem Anschlag auf den Straßburger Weihnachtsmarkt sind noch einige Fragen offen. Wir zeigen, was wir schon wissen, und was nicht.

Update vom 12. Dezember 2018, 10.32 Uhr: Ein Mann hat auf dem Weihnachtsmarkt in Straßburg Schüsse abgegeben und dabei mehrere Menschen getötet. Frankreich hat als Folge des Anschlags die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen.

Vermeintliche Attentäter wollten ihr Aussehen für Einreise nach Deutschland verändern

U pdate vom 18. Oktober 2018: Wie Bild.de berichtet, wollten die vermeintlichen Attentäter ihr Aussehen verändern um nach Deutschland einzureisen. Offenbar hatten sie sich sogar einer Haartransplantation unterzogen. 

Deutsche Behörden vereitelten wohl IS-Terroranschlag auf großes Musikfestival

Die News vom 17. Oktober 2018: Berlin - Wie das Recherche-Netzwerk von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung berichtet, sollen drei Terrorzellen mit potentiellen Attentätern für die Anschläge nach Deutschland geschleust worden sein. Die Faktenlage für einen möglichen Anschlag soll laut Generalbundesanwalt Peter Frank sehr konkret und auch belastbar gewesen sein.

Vereitelter Terror-Anschlag: Deutsche Behörden wussten frühzeitig von Plänen des Islamischen Staats

Die deutschen Behörden sollen ihm zufolge sehr frühzeitig von den Planungen eines Anschlages erfahren haben. Wie die drei Medien weiter berichten, sollen die Behörden Chat-Nachrichten aus Syrien überwacht und durch eine Geheimoperation die Ausführung eines Terroranschlags verhindert haben.

Islamisten-Ehepaar in kurdischer Gefangenschaft

Gegen das deutsche Islamisten-Ehepaar Marcia M. und Oguz G., welches derzeit in kurdischer Gefangenschaft sitzt, ermittelt die Bundesanwaltschaft. Die beiden sollen in die Anschlags-Planungen involviert gewesen sein.

Der Hildesheimer IS-Anhänger Oguz G. und seine aus Salzgitter stammende Frau Marcia M., die nach Erkenntnissen der Ermittler 2015 zur Unterstützung des IS nach Syrien ausreisten. Als kurdische Einheiten im Oktober 2017 die damalige IS-Hauptstadt Rakka eroberten, hätten die beiden sich den kurdischen Behörden gestellt.

Bei Versuchen, von Syrien aus in Norddeutschland potenzielle Unterstützer anzuwerben, geriet Marcia M. den Berichten zufolge an eine Informantin des Verfassungsschutzes und brachte damit die Sicherheitsbehörden auf die Spur der möglichen Attentäter. Sie hatte offensichtlich Islamistinnen dazu bewegen sollen, IS-Kämpfer zu heiraten. Die Frauen hätten diese dann nach Deutschland einladen sollen, damit sie dort den geplanten Anschlag verüben könnten.

Der Auftrag zu der Tat könnte den Ermittlungen zufolge auf einen hochrangigen IS-Funktionär mit dem Kampfnamen Abu Mussab al-Almani zurückgehen. Dahinter solle sich der inzwischen offenbar bei Kämpfen in Syrien zu Tode gekommene Schweizer Thomas C. verbergen. Gescheitert sei der Plan letztlich an den Kenntnissen der Ermittler darüber sowie dann auch am fortschreitenden Zerfall der IS-Miliz in Syrien.

Die beiden Verdächtigen sollen mittlerweile Aussagen zu den Planungen gegenüber dem Bundesnachrichtendienst (BND) getätigt haben. Gegen beide liegen in Deutschland Haftbefehle vor.

Lesen Sie auch: „Bedrohungssituation“ in Aschaffenburg: Polizei mit Großaufgebot vor Ort

mgo

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