Geiselnahme in Touristen-Burg

Jordanien: Terrormiliz IS bekennt sich zu tödlichem Angriff

+
Die mittelalterliche Burg in der jordanischen Stadt Kerak gilt als beliebte Touristenattraktion (Archiv). 

Amman - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat sich zu dem Angriff auf Polizisten mit zehn Todesopfern in Jordanien bekannt. Unter den Opfern befand sich auch eine kanadische Touristin. 

Vier „Soldaten des Kalifats“ hätten am Sonntag die Sicherheitskräfte in der Stadt Kerak östlich des Toten Meeres angegriffen, teilten die Dschihadisten am Dienstag mit. Die Mitteilung setzte die Tat direkt mit dem Engagement des Königreiches Jordanien in der internationalen Koalition zur Bekämpfung des IS in Verbindung.

Am Sonntag hatten Attentäter zunächst das Feuer auf ein Polizeiauto in Kerak eröffnet. Danach verschanzten sich mehrere Bewaffnete in der bei Urlaubern beliebten mittelalterlichen Burg der Stadt. Es starben zehn Menschen - unter anderem eine kanadische Touristin. Nach Angaben der jordanischen Behörden konnten alle vier Angreifer getötet werden. Der IS hatte in der Vergangenheit bereits ähnliche Angriffe für sich reklamiert.

dpa

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Trauerfall bei Maybrit Illner: Matthias Fornoff ersetzt Talkmasterin in ZDF-Sendung

Im ZDF-Talk „Maybrit Illner“ fehlt ausgerechnet die Gastgeberin. Der Grund ist ein trauriger.
Trauerfall bei Maybrit Illner: Matthias Fornoff ersetzt Talkmasterin in ZDF-Sendung

Türkei verweigert deutschem Wahlbeobachter die Einreise

Der Linken-Abgeordnete Hunko war schon beim Referendum in der Türkei Wahlbeobachter. Anschließend geriet er in die Kritik der Regierung. Nun wollte er für die OSZE …
Türkei verweigert deutschem Wahlbeobachter die Einreise

Visegrad-Staaten erteilen dem Asyl-Sondergipfel eine Abfuhr

Die mitteleuropäische Staatengruppe hält an ihren umstrittenen Positionen zur Migrations- und Asylfrage fest. Der Asyl-Sondergipfel in Brüssel interessiert sie nicht. …
Visegrad-Staaten erteilen dem Asyl-Sondergipfel eine Abfuhr

Telekom Tochter will in Deutschland 6000 Stellen streichen

Die Telekom-Tochter T-Systems, die sich um Großkunden kümmert, will bis 2021 rund 6000 Arbeitsplätze in Deutschland streichen.
Telekom Tochter will in Deutschland 6000 Stellen streichen

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.