Geiselnahme in Touristen-Burg

Jordanien: Terrormiliz IS bekennt sich zu tödlichem Angriff

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Die mittelalterliche Burg in der jordanischen Stadt Kerak gilt als beliebte Touristenattraktion (Archiv). 

Amman - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat sich zu dem Angriff auf Polizisten mit zehn Todesopfern in Jordanien bekannt. Unter den Opfern befand sich auch eine kanadische Touristin. 

Vier „Soldaten des Kalifats“ hätten am Sonntag die Sicherheitskräfte in der Stadt Kerak östlich des Toten Meeres angegriffen, teilten die Dschihadisten am Dienstag mit. Die Mitteilung setzte die Tat direkt mit dem Engagement des Königreiches Jordanien in der internationalen Koalition zur Bekämpfung des IS in Verbindung.

Am Sonntag hatten Attentäter zunächst das Feuer auf ein Polizeiauto in Kerak eröffnet. Danach verschanzten sich mehrere Bewaffnete in der bei Urlaubern beliebten mittelalterlichen Burg der Stadt. Es starben zehn Menschen - unter anderem eine kanadische Touristin. Nach Angaben der jordanischen Behörden konnten alle vier Angreifer getötet werden. Der IS hatte in der Vergangenheit bereits ähnliche Angriffe für sich reklamiert.

dpa

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