Im Falle eines Sieges

Kampagne für CDU-Parteivorsitz: Röttgen legt sich fest - Sie wird seine Chefstrategin

Norbert Röttgen auf einer Veranstaltung.
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Norbert Röttgen will Vorsitzender der CDU werden.

Im Falle eines Sieges bei der Wahl zum Vorsitzenden der CDU will Norbert Röttgen die Politikerin Ellen Demuth zur Chefstrategin machen. Röttgen erweitert damit seine Kampagne.

  • Norbert Röttgen erweitert seine Kampagne für den CDU-Parteivorsitz.
  • Im Falle eines Sieges will er Ellen Demuth zur Chefstrategin der CDU machen.
  • Demuth verkörpere, so Röttgen, das Motto der Kampagne: „Weiblicher. Jünger. Digitaler.“

Berlin - Der Kandidat um den CDU*-Vorsitz Norbert Röttgen* hat angekündigt, im Falle eines Sieges die CDU-Politikerin Ellen Demuth zur Chefstrategin der Partei zu machen. „Das Motto meiner Kampagne ist Weiblicher. Jünger. Digitaler. All das verkörpert Ellen Demuth“, schrieb Röttgen bei Twitter. Sie werde sich in seinem Team um die Vernetzung der CDU in die Gesellschaft kümmern. Zuvor hatte der Spiegel über die Personalie berichtet.

„Ich halte Ellen Demuth politisch für ein großes Talent. Sie denkt strategisch und ist in der Partei bestens vernetzt“, sagte Röttgen dem Spiegel. Die 38 Jahre alte Politikerin ist derzeit CDU-Landtagsabgeordnete in Rheinland-Pfalz und dort Vorsitzende des Fraktions-Arbeitskreises „Gleichstellung und Frauenförderung“

Wahl zum CDU-Parteivorsitzenden: Röttgen will Ellen Demuth zur Chefstrategin machen

Dem Spiegel sagte Demuth: „Die CDU muss sich modernisieren, um die Mitte zu bleiben.“ Die paritätische Beteiligung von Frauen und Männern halte sie für die wichtigste Modernisierungsaufgabe. „Klar ist: Eine Partei, in der 80 Prozent der Kreisvorsitzenden und Abgeordneten im Bundestag Männer sind, repräsentiert unsere Gesellschaft nicht mehr in ihrer Breite“, sagte sie.

Neben Demuth nannte Röttgen weitere Personen, die ihn im Fall eines Sieges unterstützen sollen: die Geschäftsführerin der Alfred Herrhausen Gesellschaft, Anna Herrhausen, die Unternehmerin Larissa Zeichhardt, den Unions-Fraktionsvize im Bundestag, Johann David Wadephul, die CDU-Bundestagsabgeordneten Andreas Nick und Kai Whittaker, den ehemaligen CDU-Landtagsabgeordneten in Nordrhein-Westfalen, Chris Bollenbach, sowie die Radiologie-Professorin Christiane Kuhl.

Vor CDU-Parteitag im Januar: Demuth soll „Lenkungsgruppe“ von Röttgen leiten

Auch die Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Unions-Arbeitsgruppe Kultur und Medien, Elisabeth Motschmann, gehört zur sogenannten Lenkungsgruppe Röttgens. Motschmann sagte, Demuth sei als Vorsitzende der Lenkungsgruppe eine gute Wahl, gemeinsam wolle man die CDU modernisieren und in neuen Milieus verankern. „Klar ist: Neben der Ansprache der jungen Generation muss der Blick auf die gesamte Bandbreite der Gesellschaft gerichtet werden. Ich bin motiviert, hierzu meinen Beitrag zu leisten“, sagte sie.

Video: Norbert Röttgen: „Es geht um die Zukunft der CDU“

Neben Röttgen kandidieren NRW-Ministerpräsident Armin Laschet* und Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz um den Posten. Das Delegiertentreffen zur Wahl war wegen der Corona-Pandemie* mehrfach verschoben worden. Nun ist ein Wahlparteitag Mitte Januar geplant. (dpa/fmü) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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