Schuss gilt als Weltrekord

Scharfschütze erschießt IS-Kämpfer im Irak – aus 3540 Metern Entfernung

Aus gut dreieinhalb Kilometern Entfernung hat ein Sniper einen IS-Kämpfer getötet. Damit hat der kanadische Scharfschütze einen Weltrekord aufgestellt.

Irak - Einen tödlichen Rekord hat ein Soldat der kanadischen Elite-Spezialeinheit Joint Task Force 2 im Irak aufgestellt. Er hat einen Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat erschossen – aus 3540 Metern Entfernung. Das entspricht ca. 35 Fussballfeldern. Damit ist er neuer Weltrekordhalter, berichtet die Website theglobeandmail.com. Wann genau der Schuss erfolgte, wurde aus Sicherheitsgründen nicht bekannt gegeben. 

Sniper hat bisherigen Weltrekord um einen Kilometer überboten

3540 Meter – aus dieser Entfernung hat ein kanadischer Scharfschütze einen IS-Kämpfer erschossen. Ein neuer Weltrekord.

Bisher waren der Schuss des britischen Soldaten Craig Harrison aus 2475 Meter die längste Distanz für einen tödlichen Schuss. Bei einem Einsatz im Irak hat der kanadische Scharfschütze (Englisch: sniper) die Entfernung nun um 1065 Meter überboten. Dafür braucht es eine ruhige Hand und wohl auch jede Menge Glück . Wann und wo genau der Einsatz stattgefunden hat, teilte eine Militärquelle theglobeandmail.com nicht mit – um ihre Soldaten, Mitstreiter und künftige Operationen nicht zu gefährden, heißt es.

Bekannt ist nur, dass der Sniper mit einem Gewehr vom Typ McMiller TAC-50 aus einem Hochhaus gefeuert hat. Es dauerte zehn Sekunden bis die Kugel einen IS-Kämpfer tödlich verwundete. „Es ist eine unglaubliche Meisterleistung. Ein Weltrekord, den vielleicht sonst niemand mehr erreicht“, so die Quelle weiter. 

Sniper können Feinde sehr gezielt eliminieren 

Dem Militär zufolge waren IS-Männer gerade dabei, irakische Sicherheitskräfte zu attackieren. Die kanadische Joint Task Force 2 reagierte prompt. „Wenn wir eine Bombe abgefeuert hätten, hätten dadurch auch Zivilisten in der Nähe getötet werden können“, so die Quelle gegenüber theglobeandmail.com. Mit Schüssen aus großer Entfernung hingegen könne man den Feind gezielter angreifen und beim Gegner für Verwirrung sorgen. Der tödliche Treffer sei von eine Videokamera aufgezeichnet worden.

Der bisherige Rekordhalter war der britische Siper Craig Harrison. 2009 hatte er einen Taliban-Schützen mit einem Gewehr vom Typ 338 Lapua Magnum erschossen. Harrison hatte aus 2475 Metern Entfernung gezielt. 

rm

Rubriklistenbild: © Pixabay

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