Kein Geld für Ortsumgehung Frieda - Michael Roth MdB enttäuscht über Entscheidung von Verkehrsminister Ramsauer

BERLIN – MEINHARD-FRIEDA. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) stellt 2012 kein Geld zum Bau der Ortsumgehung Frieda zur Verfügung. Damit pr

BERLIN – MEINHARD-FRIEDA. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) stellt 2012 kein Geld zum Bau der Ortsumgehung Frieda zur Verfügung. Damit profitiert die Region nicht von dem zusätzlichen Sonderprogramm in Höhe von rund einer Milliarde Euro, das im vergangenen Jahr aufgelegt wurde.

Enttäuscht zeigt sich der heimische Bundestagsabgeordnete Michael Roth. "Ein dringend notwendiges Verkehrsprojekt wird abermals auf die lange Bank geschoben, obwohl Baurecht vorliegt und die Bagger anrücken könnten", sagte Roth.

Auch wenn sich nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums – trotz gegenteiliger Behauptungen der heimischen CDU – die Kosten auf 5,3 Millionen Euro erhöht hätten, sei die Ortsumgehung immer noch verhältnismäßig günstig, erläutert Michael Roth.

"Das ist ein erneuter Schlag ins Gesicht für die von Lärm und Gestank geplagten Bürgerinnen und Bürger von Meinhard-Frieda", kritisierte der direkt gewählte Abgeordnete. Er habe in einem Schreiben an Bundesverkehrsminister Ramsauer nochmals angemahnt, die Ortsumgehung jetzt aus den regulären Haushaltsmitteln für das kommende Jahr zu finanzieren.

"Durch das zusätzliche Programm hat der Verkehrsetat ein wenig Luft bekommen. Von der muss jetzt Frieda profitieren. Ich hoffe, dass Staatssekretär Bomba bei seinem Besuch im März eine eindeutige Zusage im Gepäck hat", so Roth. Kommunalpolitik, Bürgerinitiative und Bevölkerung erwarteten endlich ein klares Signal für den Bau.

Im übrigen reiche ein einmaliges Sonderprogramm nicht aus, die Schiene und Straße instand zu setzen und auszubauen. "Daher hat meine Fraktion in dieser Woche nochmals vorgeschlagen, den Verkehrshaushalt jährlich um eine Milliarde Euro zu erhöhen", sagte der SPD-Politiker.

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