Chef des Behörde packt aus

Klamme Kassen beim Secret Service wegen hoher Kosten für Trump und seine Familie

+
Trump, seine Familie und seine Reisen bringen den Secret Service an seine Grenzen.

US-Präsident Trumps zahlreiche Wohnsitze und seine große Familie bringen den Secret Service an seine Grenzen. Vor allem finanziell ist die Behörde überlastet.

Washington - Der US Secret Service steht nach eigenen Angaben wegen der hohen Kosten für den Schutz von Präsident Donald Trump vor einer Finanzkrise. Der Chef der für den Schutz des Staatsoberhaupts zuständigen Sicherheitsbehörde, Randolph "Tex" Ailes, sagte der Zeitung "USA Today" vom Montag, mehr als tausend Agenten hätten bereits jetzt die Gehaltsobergrenze samt Überstunden erreicht. Grund seien nicht zuletzt Trumps zahlreiche Wohnsitze und seine große Familie.

Der seit Januar amtierende US-Präsident begab sich nahezu jedes Wochenende auf seine Anwesen in Florida, New Jersey und Virginia. Der Secret Service gewährt auch Trumps erwachsenen Kindern bei deren Geschäfts- und Urlaubsreisen Schutz. Insgesamt sorgt er für den Schutz von 42 Angehörigen der Trump-Regierung, darunter 18 Mitglieder seiner Familie.

Für die Sicherheitsmaßnahmen während der UN-Vollversammlung im kommenden Monat in New York mit 150 Staatschefs ist ebenfalls der Secret Service zuständig. Ailes sagte, er stehe in Verhandlungen mit führenden Kongressmitgliedern, um die Obergrenze für Gehälter und Überstunden anzuheben.

afp

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Ecuadors Präsident will Assange Asyl entziehen

Seit mehr als sechs Jahren lebt Wikileaks-Gründer Julian Assange in Ecuadors Botschaft in London. Doch angeblich will das Land ihm nun die schützende Hand entziehen. …
Ecuadors Präsident will Assange Asyl entziehen

Syrische Weißhelme über Israel gerettet

Die syrische Hilfsorganisation Weißhelme hat im Bürgerkrieg mehr als 100.000 Menschen gerettet. Jetzt waren ihre Mitarbeiter selbst auf Hilfe angewiesen. Nach ihrer …
Syrische Weißhelme über Israel gerettet

Ruhani droht Trump mit "Mutter aller Schlachten"

Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat den USA mit der "Mutter aller Schlachten" gedroht. Die Fronten zwischen Teheran und Washington sind verhärtet wie nie zuvor.
Ruhani droht Trump mit "Mutter aller Schlachten"

Papst-Appell: Tragödien im Mittelmeer müssen verhindert werden

In einem eindringlichen Appell hat Papst Franziskus die internationale Gemeinschaft dazu aufgerufen, Flüchtlingstragödien im Mittelmeer zu verhindern.
Papst-Appell: Tragödien im Mittelmeer müssen verhindert werden

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.