Tiefpunkt ist erreicht

Kreml: Beziehung zu den USA ist Enttäuschung des Jahres

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Bedauert das schlechte Verhältnis zur USA: Staatschef Wladimir Putin. Foto: Alexei Nikolsky

Moskau (dpa) - Der Kreml hat das schlechte Verhältnis zu den USA als eine der größten Enttäuschungen des Jahres bezeichnet. "Diese Haltung, die Washington zu unserem Land einnimmt, kann nur Bedauern hervorrufen", sagte Dmitri Peskow, der Sprecher des russischen Präsidenten.

Staatschef Wladimir Putin sei in diesem Jahr wiederholt zu einem Dialog bereit gewesen. "Doch es braucht zwei für einen Tango", sagte der Kremlsprecher der Agentur Tass zufolge.

Auch in den USA hieß es wiederholt, das bilaterale Verhältnis mit Moskau habe einen Tiefpunkt erreicht. Neben den Konflikten in der Ukraine und in Syrien belasten vor allem Vorwürfe der russischen Einmischung in den US-Wahlkampf die Stimmung. Der diplomatische Streit beider Länder schaukelte sich im Sommer weiter hoch, als Moskau eine drastische Reduzierung des Personals in den US-Vertretungen in Russland durchsetzte. Als Reaktion ließ Washington russische Vertretungen schließen.

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