Landau vermittelt wichtiges Gespräch des Ärztebündnisses Werra-Meißner e.V. in Wiesbaden

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(v.li.) Dr. med. Jan Purr (Grossalmerode), Staatsminister Stefan Gruettner, Dr. med. Thomas Winkelmann (Bad Sooden-Allendorf) und MdL Dirk Landau. Foto: Privat

Werra-Meißner. "Für 35 Hausarztpraxen im Werra-Meißner-Kreis ist ein Wiederbesetzungsbedarf in den nächsten 7 Jahren festgestellt worden. Man

Werra-Meißner. "Für 35 Hausarztpraxen im Werra-Meißner-Kreis ist ein Wiederbesetzungsbedarf in den nächsten 7 Jahren festgestellt worden. Manche Praxis wird dabei in Zukunft nicht mehr besetzt werden können", so die Allgemeinmediziner Dr. med. Thomas Winkelmann (Bad Sooden-Allendorf) und Dr. med. Jan Purr (Großalmerode), "was die die ambulante Gesundheitsversorgung unseren ländlichen Raum gefährdet. Beide Mediziner wendeten sich mit diesem Problem und ihrem Konzept zur Lösung an den CDU-Landtagsabgeordneten Dirk Landau. "Da die hessische Landesregierung bereits einen Pakt zur Sicherstellung der gesundheitlichen Versorgung initiiert hat", entgegnet Landau, " haben wir es für wichtig erachtet, das Konzept dem hessischen Gesundheitsminister Grüttner persönlich vorzustellen und zu erläutern".

Am vergangenen Mittwoch war es soweit. Minister, Ärzte und Abgeordneter trafen sich in Wiesbaden zum Gespräch. Darin ging es um eine kombinierte Strategie zur Verbesserung der Situation zwischen Werra und Meißner, die kurzfristig die Schaffung von arztentlastenden und wohnortnahen Versorgungsstrukturen und mittelfristig von attraktiven Standortbedingungen, mit denen die Anwerbung neuer Ärzte erreicht werden soll. "Das Ärztebündnis, das Gesellschafter der im August 2011 gegründeten Ärzte-Werra-Meißner-GmbH ist", berichtetet Dr. Purr, "stellt sich eine regionale Vernetzung der niedergelassenen Ärzten mit dem Klinikum Werra- Meißner und Pflegediensten im Kreis". Das ergänzte Dr. Winkelmann mit der Aussage: "Am Ende soll eine Gesundheitsregion Werra-Meißner als sich selbst organisierende Einheit der regionalen Gesundheitsversorger stehen!"

Minister Grüttner gefiel das Engagement der heimischen Ärzte sichtlich, weshalb er Unterstützung des Landes signalisierte und darum bat, ihn über die Entwicklung auf dem Laufenden zu halten.

Das Ärztebündnis ‚Ärzte Werra-Meissner GmbH", das sich hieran beteiligen möchte, hat in Person von Dr. med. Thomas Winkelmann (Bad Sooden-Allendorf) und Dr. med. Jan Purr (Großalmerode) in dieser Woche durch meine Vermittlung im Hessischen Landtag ein Gespräch mit Sozialminister Stefan Grüttner geführt und seine Ideen vorgestellt.

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