Politik der null Toleranz

Maas: Soldaten entlassen, die Wehrmacht verherrlichen

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Bundesjustizminister Heiko Maas: "Wer Hitlers Wehrmacht glorifiziert, hat in der Bundeswehr rein gar nichts zu suchen". Foto: Michael Kappeler

Vor dem Hintergrund des Falls Franco A. hat sich Justizminister Heiko Maas zu rechten Strömungen innerhalb der Bundeswehr geäußert. Er warnt aber auch davor, die Truppe unter Generalverdacht zu stellen.

Berlin - Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat sich für null Toleranz gegenüber Soldaten ausgesprochen, die die Tradition der Wehrmacht verherrlichen.

"Ganz besonders mit Blick auf die deutsche Geschichte muss völlig klar sein: Wer Hitlers Wehrmacht glorifiziert, hat in der Bundeswehr rein gar nichts zu suchen", sagte er der "Passauer Neuen Presse". "Die Helden waren im Widerstand", fügte Maas hinzu. Der Justizminister warnte allerdings davor, die Truppe angesichts der Verhaftung des rechtsextremen Oberleutnants Franco A. und dessen mutmaßlichen Komplizen Maximilian T. unter Generalverdacht zu stellen.

"Wir dürfen auf keinen Fall Zehntausende Soldaten und zivile Beschäftigte, die bei der Bundeswehr tagtäglich vorbildlich ihren Dienst tun, für die Verbrechen von Einzelnen verantwortlich machen", sagte er.

dpa

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