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Martin Schiller: Strafbefehl gegen EU-Kandidaten der AfD erlassen

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Der Screenshot zeigt Martin Schiller rechts). 

Martin Schiller, AfD-Kandidat für die EU-Wahl aus Münster, soll in der Münsteraner Stadtbücherei einen Mann „unrechtmäßig angegriffen“ haben. Jetzt hat er einen Strafbefehl erhalten.

Martin Schiller, AfD-Politiker und Sprecher der Ratsgruppe Münster, kandidiert zur Europawahl für die Rechtspartei auf dem Listenplatz 16. Jetzt hat das Amtsgericht Münster gegen Schiller einen Strafbefehl erlassen - wegen Körperverletzung. 

Der Politiker soll im Rahmen einer AfD-Veranstaltung in der Stadtbücherei Münster einen politischen Gegner „unrechtmäßig angegriffen“ haben. So jedenfalls formuliert es das Bündnis „Keinen Meter den Nazis Münster“. Demnach habe Schiller einen Mann, der wegen Fingerstauchungen und einer Rippenprellung behandelt werden musste, ohne rechtliche Handhabe der Räumlichkeiten verwiesen. Während die AfD ein Hausrecht für sich beanspruchte, ordnet auch die Stadtbücherei den Vorgang anders ein. Lesen Sie mehr in der Frankfurter Rundschau*. 

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