Mehrheit will Neuwahl

Überraschender Favorit: Diese Koalition wünschen sich die Deutschen

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Grünen-Bundesvorsitzender Robert Habeck: Es läuft im Moment für seine Partei.

Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov zufolge kommt heraus, welche Koalition sich die Deutschen wünschen. Außerdem steht eine Neuwahl hoch im Kurs.

Berlin -  Die große Koalition ist einer Umfrage zufolge von allen möglichen Bündnis-Optionen inzwischen diejenige, die den Bürgern in Deutschland am wenigsten gewollt wird.

In einer Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov sprachen Nur neun Prozent der Befragten würden sich für diese Option entscheiden, wenn sie es sich aussuchen könnten. Die beliebteste Koalition ist dagegen Rot-Rot-Grün (Grüne, SPD und Linke) mit 25 Prozent Zustimmung vor "Jamaika" (Union, Grüne und FDP) mit 15 Prozent und Schwarz-Grün (Union und Grüne) mit 14 Prozent.

Von den Wählern der Grünen wünschen sich sogar 54 Prozent ein rot-rot-grünes Bündnis und nur 25 Prozent Schwarz-Grün.

Mehrheit für Neuwahl

Angesichts der Krise in der Regierungskoalition ist die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland für eine Neuwahl des Bundestags.

In der Umfrage sprachen sich 52 Prozent für einen solchen Schritt aus, nur 27 Prozent plädierten für eine Fortsetzung des Bündnisses von Union und SPD. 21 Prozent machten keine Angaben.

Von den SPD-Wählern sind sogar 58 Prozent für ein Ende der GroKo und nur 26 dagegen. Unter den Anhängern der Union sind die Neuwahl-Befürworter mit 36 zu 49 Prozent dagegen in der Minderheit.

Union und SPD hatten bei der Europawahl ihre bisher schlechtesten Wahlergebnisse bei einer bundesweiten Wahl eingefahren. Am vergangenen Sonntag kündigte SPD-Partei- und -Fraktionschefin Andrea Nahles ihren Rücktritt an und brachte damit auch das schwarz-rote Bündnis ins Wanken. Die Wahlperiode läuft eigentlich noch bis 2021.

dpa

In einer neuen Umfrage liegen die Grünen auf Augenhöhe mit der CDU/CSU. Habeck hat mehr Zuspruch als AKK, wenn es um die nächste Kanzlerschaft geht.

Grünen-Chefin Katrin Göring-Eckhardt greift die Wirtschaftspolitik der Regierung* an. Diese sei rückständig. Das geschah bei „Maischberger“ in der ARD.

*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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