A 44: Minister Posch stinkig wegen der nächsten Klage

Dieter Posch. Foto: Archiv
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Dieter Posch. Foto: Archiv

Posch: "Die Menschen in Nordhessen wollen die A 44" - Verkehrsminister fordert Rücknahme der KlagenWiesbaden/Werra-Meißner. Der hessische

Posch: "Die Menschen in Nordhessen wollen die A 44" - Verkehrsminister fordert Rücknahme der Klagen

Wiesbaden/Werra-Meißner. Der hessische Wirtschafts- und Verkehrsminister Dieter Posch hat den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland zur Rücknahme seiner Klagen gegen die Autobahn 44 in Nordhessen aufgefordert: "Die Menschen in Nordhessen wollen die A 44. Und sie wollen sie so schnell wie möglich", sagte der Minister heute im Landtag. "Diese Ost-West-Achse im deutschen Autobahnnetz wird die Rahmenbedingungen für Wirtschaft und Tourismus in Nordhessen deutlich verbessern."

Unter der amtierenden Landesregierung sei Schwung in das Projekt gekommen, sagte Posch. Er wies darauf hin, dass acht der elf Abschnitte genehmigt und 20 der rund 64 Kilometer im Bau sind. "Die Zielgerade kommt in Sicht. Voraussichtlich im Jahre 2016 wird ein zusammenhängender Streckenabschnitt von ca. 23 Kilometer befahrbar sein. Dies verkürzt die Fahrtzeiten im Vergleich zur derzeitigen Bundesstraße um über 30 Prozent. Die gesamte Region wird dann von der deutlich verbesserten Erschließung an den Raum Kassel profitieren."

Als nächstes Ziel nannte der Minister die Baufreigabe für den ca. 7 Kilometer langen Teilabschnitt von Waldkappel bis Hoheneiche, der das Mittelzentrum Eschwege an den Großraum Kassel anbinden wird: "Gegen diesen Planfeststellungsbeschluss wurde routinemäßig Klage erhoben. Mich ärgert das, weil hierdurch der Bau vorsätzlich verzögert wird." Die A 44 werde aber nicht nur der Wirtschaft nutzen, sondern auch die Anwohner der Bundesstraßen vom Durchgangsverkehr entlasten: "Das bedeutet auch: Weniger Lärm und mehr Lebensqualität für die Menschen vor Ort. Deshalb hat die Fertigstellung der A 44 hat für die Landesregierung oberste Priorität."

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