Treffen mit Opfern geplant

Missbrauchsskandale überschatten Papst-Reise nach Irland

Eine Kunstinstallation von Mannix Flynn, die gegen den Besuch des Papstes protestiert, im Zentrum der irischen Haupstadt Dublin. Foto: Niall Carson/PA Wire
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Eine Kunstinstallation von Mannix Flynn, die gegen den Besuch des Papstes protestiert, im Zentrum der irischen Haupstadt Dublin. Foto: Niall Carson/PA Wire

Rom/Dublin (dpa) - Papst Franziskus bricht heute von Rom nach Irland auf. Die zweitägige Reise in das erzkatholische Land findet im Rahmen des Weltfamilientreffens statt, wird allerdings überschattet von einer Reihe von Missbrauchsskandalen.

Irland gehört zu jenen Staaten, in denen Priester und Ordensschwestern massiv Kinder und Frauen missbrauchten. Der Argentinier wird deswegen auch Opfer treffen. Franziskus ist der zweite Papst, der nach Irland fährt. Papst Johannes Paul II. war im Jahr 1979 dort.

Nach seiner Ankunft sind Treffen mit Staatspräsident Michael Higgins und Premierminister Leo Varadkar geplant. Der Regierungschef bekennt sich offen zu seiner Homosexualität. Im Laufe des Wochenendes begegnet der Papst neben den Missbrauchsopfern auch Obdachlosen und Ehepaaren.

Nach einem Abstecher in Irlands größten Marienwallfahrtsort Knock endet die Reise am Sonntag mit einem Gottesdienst im Phoenix Park in Dublin. Mehr als eine halbe Million Katholiken werden dazu erwartet.

Weltfamilientreffen - Englisch

Daten und Fakten zum Papstbesuch

Programm der Papstreise

Schreiben an das Volk Gottes, Deutsch S. 13ff

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