Rede des US-Präsidenten

Mit diesem Trump-Bild stimmt etwas nicht - und kaum jemand bemerkt es

Washington - Ein Bild von einer Rede Donald Trumps geistert durch das Netz. Darauf stimmt etwas nicht, doch den meisten fällt das gar nicht auf.

Donald Trump hat etwas erreicht. In der vergangenen Woche verabschiedete das US-Repräsentantenhaus seinen Entwurf für eine neue Gesundheitsversicherung - und das Ende der sogenannten „Obamacare“. 

Wie so häufig bei amerikanischen Politikern feierte sich Trump in einer Rede, bei der ein Teil der Zuschauer hinter ihm stand. In diesem Fall Kongressabgeordnete. Beim Fernsehpublikum soll ein Eindruck von dem großen Rückhalt entstehen, den er bei seinen Leuten hat.

Hauchdünne Mehrheit: Trump feiert Teilsieg bei "Obamacare"

Die Abschaffung und der Ersatz von "Obamacare" gehört zu den wichtigsten Zielen von US-Präsident Donald Trump. Foto: Evan Vucci
Die Abschaffung und der Ersatz von "Obamacare" gehört zu den wichtigsten Zielen von US-Präsident Donald Trump. Foto: Evan Vucci © Evan Vucci
Offenbar aus gegebenem Anlass: Ein Gipsverband mit der Aufschrift "Ich liebe Obamacare". Foto: Yoon S. Byun
Offenbar aus gegebenem Anlass: Ein Gipsverband mit der Aufschrift "Ich liebe Obamacare". Foto: Yoon S. Byun © Yoon S. Byun / Pool
Zehntausende fordern bei einer Anti-Trump-Kundgebung in Washington "bezahlbare Gesundheitsvorsorge für alle". Foto: Jay Mallin
Zehntausende fordern bei einer Anti-Trump-Kundgebung in Washington "bezahlbare Gesundheitsvorsorge für alle". Foto: Jay Mallin © Jay Mallin
Demonstranten liegen auf dem Boden in Miami, und protestieren für die Gesundheitsreform "Obamacare". Foto: Wilfredo Lee
Demonstranten liegen auf dem Boden in Miami, und protestieren für die Gesundheitsreform "Obamacare". Foto: Wilfredo Lee © Wilfredo Lee
Mit dem ersten Vorstoß einer Gesundheitsreform hatte US-Präsident Trump eine schwere Niederlage erlitten. Foto: Evan Vucci
Mit dem ersten Vorstoß einer Gesundheitsreform hatte US-Präsident Trump eine schwere Niederlage erlitten. Foto: Evan Vucci © Evan Vucci
Großdemonstration in Los Angeles gegen die geplante Gesundheitsreform von US-Präsident Trump und die Abschaffung von "Obamacare". Foto: Reed Saxon
Großdemonstration in Los Angeles gegen die geplante Gesundheitsreform von US-Präsident Trump und die Abschaffung von "Obamacare". Foto: Reed Saxon © Reed Saxon
Operation in einem US-Krankenhaus: Vor der Einführung von "Obamacare" wurden oft sechsstellige Summen für ärztliche Behandlungen fällig. Foto: Children's Hospital Of Philadelphia
Operation in einem US-Krankenhaus: Vor der Einführung von "Obamacare" wurden oft sechsstellige Summen für ärztliche Behandlungen fällig. Foto: Children's Hospital Of Philadelphia © Children's Hospital Of Philadelp

Doch auf diesem Bild ist etwas anders. Die amerikanische Journalistin Amanda Holland, Video-Redakteurin bei Buzzfeed USA, hat das Bild bei Photoshop verändert und auf Twitter veröffentlicht. 

Schaut man sich das Bild genau an, so fällt auf, dass die Männer im Hintergrund alle gleich aussehen. Sie alle haben ein Gesicht: Das des Republikaners Mark Meadows. Das zeigt deutlich, wie austauschbar die Menschen hinter den Rednern sind - denn vielen ist die Veränderung gar nicht aufgefallen. 

Auf Twitter gab es viel Applaus zu diesem Foto:

Aber auch die Twitternutzer können mit Photoshop umgehen, und verwandelten die Klone in dem Bild mal in US-Vizepräsident Mike Pence...

... mal in eine Anspielung auf die angebliche russische Einmischung in den US-Präsidentschaftswahlkampf.

Dass „Obamacare“ übrigens so abgeschafft wird, wie Trump es sich vorstellt, ist noch nicht klar. Sein Gesetzesvorschlag für die Abschaffung muss noch durch den Senat - und da ist die Mehrheit der Republikaner hauchdünn.

bew

Rubriklistenbild: © Screenshot Twitter / MM

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