Kreativ oder makaber?

Mit gefesseltem Opa: So wirbt die CDU für Briefwahl

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So wirbt die CDU für Briefwahl.

Makaber oder kreativ? Ein gefesselter Opa auf einem CDU-Plakat sorgt für Diskussionsstoff. Er soll für die Briefwahl werben.

Heidelberg-Bergheim – Auch am Hauptbahnhof bleiben Menschen stehen, wundern sich über die Motivwahl, berichtet Heidelberg24 .

Es ist das einzige offizielle Plakatmotiv der CDU zum Thema Briefwahl im Vorfeld der Bundestagswahl 2017...Und es sorgt bei vielen Menschen für Entsetzen, denn darauf ist ein an einen Baum gefesselter Rentner zu sehen. Darunter steht: „Falls am Wahltag etwas dazwischenkommt.“

Auch vor dem Heidelberger Hauptbahnhof sticht das Großplakat zwischen den ‚üblichen Verdächtigen‘ wie SPD-Kandidat Martin Schulz (61), Katrin Göring-Eckardt (51, GRÜNE), Sahra Wagenknecht (48, Die Linke) und Christian Lindner (38, FDP) und Lokalmatador Dr. Karl A. Lamers (66, CDU) hervor!

Viele Passanten laufen achtlos daran vorbei. Doch speziell die älteren Semester bleiben kurz stehen, schütteln abwertend den Kopf: „Geschmacklos! Muss so äh Foto soi?“, fragt ein offensichtlicher Kurpfälzer als Heidelberg24-Reporter gerade das Plakat fotografiert.

Die Story

Es ist Sonntag, der 24. September 2017. Der Tag der wichtigen Bundestagswahl: Ein weißhaariger Mann hockt in der Sonne im Garten im Gras – an einen Baum gebunden. Der freundliche Opa lächelt, als wolle er sagen: „Was soll ich machen?“

Im Hintergrund spielen drei Enkelkinder mit Federschmuck und Wigwam offensichtlich Indianer. Das ‚Bleichgesicht‘ haben sie gefangen genommen und an den Marterpfahl gefesselt.

Vermutlich ist der ältere Herr nur so entspannt, weil er längst seine Stimme per Briefwahl abgegeben habt! Denn genau das ist die Message hinter dem Plakat.

mm/tz

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