Loyalität gegenüber Gastgeberländern

Muslim-Konferenz in Karlsruhe: „Liebe für alle, Hass für keinen“

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Muslime beten auf der Jahreshauptversammlung der muslimischen Bewegung Ahmadiyya Muslim Jamaat in Rheinstetten

Rund 40.000 Muslime der Bewegung Ahmadiyya Muslim Jamaat (AMJ) haben sich in Baden-Württemberg zu ihrer Jahresversammlung getroffen und über die Loyalität gegenüber alten und neuen Heimatländern beraten.

Karlsruhe/Rheinstetten - Ein Muslim sei dem Staat zur Loyalität verpflichtet, in dem er lebe, nicht aus dem er stamme, sagte Sprecher Asif Malik vor dem Ende der dreitägigen Veranstaltung am Sonntag in Rheinstetten bei Karlsruhe. Das sei ein wichtiger Bestandteil des Islams und eine gute Grundlage für Integration. Die Versammlung stand unter der Überschrift „Liebe für alle, Hass für keinen“. Rund 2500 Teilnehmer waren aus dem europäischen Ausland angereist.

Von anderen Muslimen wird die Ahmadiyya-Gemeinde als Sekte betrachtet. Selbst bezeichnet sie sich als eine liberale, aber wertkonservative Reformgemeinde. Sie betont die Toleranz und Akzeptanz von Andersdenkenden und ihren friedfertigen Geist. Die AMJ ist in Hamburg und Hessen als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt und hat damit einen vergleichbaren Status wie die christlichen Kirchen. Sie hat nach eigenen Angaben bundesweit bis zu 45 000 aktive Mitglieder und betreibt 50 Moscheen.

Kommentar auf merkur.de*: Warum Muslimen oft die Akzeptanz fehlt

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dpa

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