Neue Erkenntnisse

“Mutter aller Bomben“ tötete mindestens 90 IS-Kämpfer in Afghanistan

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Ein Bild des US-Militärs von der Detonation der Bombe in Afghanistan.

Kabul - Die Zahl der beim Abwurf der größten nicht-atomaren US-Bombe in Afghanistan getöteten IS-Kämpfer ist nach Behördenangaben auf mindestens 90 gestiegen.

Der Gouverneur des Bezirks Achin in der Provinz Nangarhar, Esmail Schinwari, sagte der Nachrichtenagentur AFP am Samstag, es seien 92 Kämpfer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) getötet worden. Ein Provinzsprecher gab 90 getötete Dschihadisten an.

Die USA haben in Afghanistan am Donnerstag erstmals ihre riesige Bombe GBU-43 eingesetzt - auch bekannt als „Mutter aller Bomben“. Das Pentagon veröffentlichte am Freitag ein Satellitenvideo, das eine Staub- und Rauchwolke nach dem Bombenabwurf zeigt. Schäden sind darauf jedoch nicht zu erkennen. Der IS dementierte über sein Sprachrohr Amak, dass bei dem Angriff Kämpfer der Terrormiliz getötet oder verletzt worden seien.

Größter konventioneller Sprengkörper der US-Streitkräfte

Die Bombe des Typs GBU-43 gilt mit mehr als 8.000 Kilogramm Sprengstoff und elf Tonnen TNT-Äquivalent als größter konventioneller Sprengkörper der US-Streitkräfte. Allerdings verfügt die russische Armee über eine noch deutlich größere konventionelle Bombe. Im Gegensatz dazu haben nukleare Sprengkörper eine um ein Vielfaches größere Sprengkraft. Als konventionell bezeichnet man Waffen, die keine chemischen, biologischen oder nuklearen Kampfstoffe enthalten.

AFP/dpa

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