CSU-Chef kündigt Sondersitzung an 

Nach Berlin-Schock: Seehofer will Zuwanderungs-Politik neu justieren

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CSU-Chef Horst Seehofer findet nach dem Berlin-Attentat deutliche Worte. 

München - Nach der Schreckensnacht in Berlin hat sich nun auch Ministerpräsident Horst Seehofer zu Wort gemeldet. Er fordert eine neu justierte Zuwanderungs-Politik. 

Nach dem mutmaßlichen Terroranschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt fordert CSU-Chef Horst Seehofer eine Überprüfung und Neujustierung der deutschen Flüchtlingspolitik. „Wir sind es den Opfern, den Betroffenen und der gesamten Bevölkerung schuldig, dass wir unsere gesamte Zuwanderungs- und Sicherheitspolitik überdenken und neu justieren“, sagte der bayerische Ministerpräsident am Dienstag zu Beginn einer Kabinettssitzung in München.

Sondersitzung geplant 

Seehofer kündigte für den Nachmittag eine Sondersitzung an, um dort über die „gesamte Lage“ und mögliche Schlussfolgerungen zu beraten. Er sagte: „Wir gedenken der Opfer dieses grausamen, brutalen Anschlages in Berlin. Wir hoffen und beten für die Verletzten, dass sie ihre Verletzungen überstehen.“

Bundesinnenminister de Maizière hält sich zu Seehofers Vorstoß bedeckt 

Auf Seehofers verbale Offensive angesprochen, meinte Bundesinnenminister Thomas de Maizière: „Ich denke heute an die Opfer.“ Heute sei nicht der Tag, um über Konsequenzen zu sprechen.

Gleichzeitg stellte er jedoch klar, dass er persönlich werde nicht eher ruhen werde, „bis der oder die Täter gefunden und einer harten Strafe zugefügt worden sind.“

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Zudem finden Sie hier alle relevanten Artikel zum Thema Berlin. 

dpa

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