Sitzblockaden geräumt

Nach G20-Ende: Neue Zusammenstöße in Hamburg

Die Polizei hat vor dem Kulturzentrum Rote Flora Wasserwerfer eingesetzt, um eine Sitzblockade aufzulösen. Foto: Axel Heimken
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Die Polizei hat vor dem Kulturzentrum Rote Flora Wasserwerfer eingesetzt, um eine Sitzblockade aufzulösen. Foto: Axel Heimken
Eine verletzte Demonstrantin wird von Sanitätern behandelt. Foto: Axel Heimken
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Eine verletzte Demonstrantin wird von Sanitätern behandelt. Foto: Axel Heimken
Ein Polizist Filmt im Hauptbahnhof in Hamburg einen Personalausweis ab. Foto: Marcus Brandt
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Ein Polizist Filmt im Hauptbahnhof in Hamburg einen Personalausweis ab. Foto: Marcus Brandt
Polizei an der Ecke Schanzenstraße/Schulterblatt. Foto: Axel Heimken
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Polizei an der Ecke Schanzenstraße/Schulterblatt. Foto: Axel Heimken
Wasserwerfer gegen Demonstranten. Foto: Axel Heimken
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Wasserwerfer gegen Demonstranten. Foto: Axel Heimken

Die dritte Nacht in Folge gehen in Hamburg am Rande des G20-Gipfels Fensterscheiben zu Bruch und die Polizei setzt Wasserwerfer ein. Am Samstag sah es zunächst nach einem friedlichen Protest aus. Doch nach Angaben der Polizei wurden Einsatzkräfte angegriffen.

Hamburg (dpa) - Nach dem Ende des G20-Gipfels hat die Polizei mit Wasserwerfern und Pfefferspray Sitzblockaden im Hamburger Schanzenviertel geräumt. Die Einsatzkräfte rückten nacheinander in mehreren Straßen vor.

Die Polizei meldete mehrere Festnahmen, nachdem Flaschen und Steine geworfen wurden. Außerdem wurden Polizeiangaben zufolge Barrikaden gebaut und angezündet. Schwer bewaffnete Spezialeinsatzkräfte der Polizei zogen am Rande des Schanzenviertel auf, griffen aber nicht ins Geschehen ein.

Die Polizei aktualisierte die Angaben zur Zahl der Demonstranten, die festgenommen beziehungsweise in Gewahrsam genommen wurden. Seit Beginn der Proteste gegen den G20-Gipfel seien 144 Personen festgenommen und 144 weitere in Gewahrsam genommen worden.

In der Nacht zum Samstag waren Straßen im Schanzenviertel von schweren Krawallen verwüstet und mehrere Geschäfte geplündert worden. Die Randalierer hatten zunächst mehrere Stunden lang freie Hand, bis die Polizei mit einem massiven Aufgebot samt Spezialeinsatzkräften einrückte. In der dritten Nacht der gewalttätigen Proteste griff die Polizei nun frühzeitig durch.

Im Schanzenviertel hatten sich am Abend wieder Hunderte versammelt. Die Polizei sprach von etwa 600 Menschen, die sich auf dem Neuen Pferdemarkt und in der Straße Schulterblatt aufhielten, wo es am Vorabend zu den schwersten Krawallen gekommen war. Zunächst sei alles ruhig gewesen, sagte ein Polizeisprecher, dann sei es im Bereich Neuer Pferdemarkt zu Angriffen auf Einsatzkräfte aus einer größeren Personengruppe heraus gekommen.

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