Nach Ostern geht's los: Marktplatz wird umgebaut!

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Hier eine Pressemitteilung der der SPD Eschwege:Eschwege. Auf Initiative der SPD wurden große Teile der für dieses Jahr im Rahmen des "Stadtumb

Hier eine Pressemitteilung der der SPD Eschwege:

Eschwege. Auf Initiative der SPD wurden große Teile der für dieses Jahr im Rahmen des "Stadtumbaus West" zur Verfügung stehen Finanzmittel auf die Neugestaltung des Marktplatzes fokussiert. Bereits unmittelbar nach den Kommunalwahlen im vergangenen Jahr luden SPD und Grüne zu einem Bürgerforum unter dem Thema Marktplatzgestaltung ins E-Werks ein. Zusammen mit Anwohnern und Interessierten Bürgerinnen und Bürgern erarbeiteten wir im März 2011 die Grundlagen für die nun zur Umsetzung gelangenden Planungen, die grob skizziert wie folgt aussehen:

Entfernen des Mittelbürgersteigs, aller Stufen und Beete sowie die Aufgabe der Zonierung des Platzes. Rücknahme der Umfahrt und Verlegung der U-Bahn (Untergrundtoilette) sowie Wiederherstellung des Platzcharakters, dabei bleiben die Parkplätze erhalten, denn der Platz soll belebt bleiben und nicht beruhigt werden. Alles im Allem folgen die Planungen dem "Shared Space Konzept" - zu deutsch: "geteilter Raum" - dabei "teilen" sich alle Verkehrsteilnehmer (Fußgänger, Autofahrer, ruhender Verkehr) den gleichen Raum, auf eine Zuordnung verschiedener Verkehrsflächen wird fast vollständig verzichtet.

Im April des vergangenen Jahres stellten wir die Überlegungen der Bürgerinnen und Bürger aus dem Forum dann im Bau- und Planungsausschuss vor und konnten einen einstimmigen Beschluss zur Umsetzung fassen.

Wir wissen, dass die Neugestaltung des Marktplatzes angesichts knapper Kassen nicht unumstritten ist, sind aber der Meinung, dass auch in solchen Zeiten die öffentlichen Flächen Stück für Stück, sukzessive, mit Augenmaß erneuert werden müssen. Im Vorliegenden Fall kommen auf den städtischen Haushalt 195.000 Euro zu, dies obgleich die Gesamtmaßnahme knapp 740.000 Euro kostet. Der Differenzbetrag sind Zuwendungen, die explizite für dieses Projekt aus Mitteln des Stadtumbaus fließen. Es ist folglich also auch eine Gelegenheit, die man jetzt nutzen muss! Auf die Anwohner kommen keine Anliegerbeiträge zu.

Die Baumaßnahmen beginnen bereits nach Ostern und sind so in Abschnitte unterteilt, dass der Marktplatz anlässlich des Johannisfestes natürlich trotzdem genutzt werden kann.

Alexander Feiertag

Vorsitzender des Bau- und Planungsausschusses

Fraktionsvorsitzender

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