Nach tödlichem Polizeieinsatz

Innensenator für Elektroschock-Pistolen

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Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU)

Berlin - Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) hat sich nach dem tödlichen Schuss eines Polizisten auf einen 31-Jährigen für den Einsatz von Elektroschock-Pistolen ausgesprochen.

Sogenannte Taser seien trotz Risiken ein vergleichsweise mildes Mittel, sagte Henkel der "B.Z. am Sonntag". Es sei durchaus ratsam, erneut darüber zu diskutieren. "Allerdings ist völlig unklar, ob es dafür eine politische Mehrheit gäbe", zitierte die Zeitung den Minister.

Das Vorgehen des Polizisten selbst, das ein im Internet abrufbares Youtube-Video dokumentiert, verteidigte Henkel: "Was auf dem Video nicht zu sehen ist, ist die Ich-Perspektive und das Innenleben eines Polizisten, der Millisekunden hat, um eine Entscheidung zu treffen, auch über sein eigenes Leben." Es spreche vieles dafür, dass der Beamte in Berlin in Notwehr gehandelt habe. Die Mordkommission des Landeskriminalamts ermittelt gegen den Polizisten wegen Totschlags.

dpa

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