Leck im Sperrbereich

Neue Panne im Kernkraftwerk Brunsbüttel

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Kernkraftwerk Brunsbüttel an der Elbe. Im abgeschalteten Akw sind geringe Mengen an Filterharzen ausgetreten. Sämtliche radiologischen Grenzwerte sollen eingehalten worden sein. Foto: Christian Charisius

Erneut ist es im abgeschalteten Kernkraftwerk zu einer Panne gekommen. Es sollen geringe Mengen an Filterharzen aus einer korrodierten Rohrleitung des Konzentrataufbereitungssystems ausgetreten sein. Es sollen sämtliche radiologischen Grenzwerte eingehalten worden sein.

Brunsbüttel/Kiel (dpa) - Im abgeschalteten Atomkraftwerk Brunsbüttel in Dithmarschen sind geringe Mengen an Filterharzen aus einer korrodierten Rohrleitung des Konzentrataufbereitungssystems ausgetreten.

Nach Angaben des Betreibers Vattenfall bestand zu keinem Zeitpunkt die Gefahr einer Freisetzung radioaktiver Stoffe in die Umgebung. Der Raum, in dem die Leckage vorgefunden wurde, liegt nach Angaben des Kieler Energieministeriums im Sperrbereich des Kraftwerks. Strahlenschutzmessungen hätten ergeben, dass sämtliche radiologischen Grenzwerte eingehalten wurden.

Bereits 2016 waren laut Ministerium unter anderem an diesem Abwassersystem Korrosionsbefunde festgestellt worden, die zu einem umfangreichen Inspektionsprogramm führten. In dessen Rahmen seien bei einer Begehung die neuen Befunde festgestellt worden. Dies war laut Vattenfall am vergangenen Freitag. Der Betreiber will die schadhafte Rohrleitung umgehend austauschen. Das Konzentrataufbereitungssystem ist dazu da, die im Kontrollbereich anfallenden kontaminierten Konzentrate der Filter und Verdampfer aufzuarbeiten und dadurch lager- und transportfähig zu machen.

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