Das neue Parlament in Borken hat sich formiert

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Mit den Kommunalwahlen haben die Borkener ein neues Parlament gewählt. Das tagte am Dienstag zum ersten Mal offiziell.

Borken. ­­Anfang März haben die Borkener ein neues Parlament gewählt. Das tagte am vergangenen Dienstag offiziell zum ersten Mal im Borkener Parkhotel. Geändert hat sich für die Legislaturperiode 2016 bis 2021 im großen Sitzungssaal vor allem eines: Die Partei-Farbe. Statt wie bisher üblich die SPD, bildet in der aktuellen Stadtverordnetensitzung die FWG mit 20 Sitzen die absolute Mehrheit. Die SPD ist in den kommenden fünf Jahren mit 13 Sitzen vertreten und die CDU mit vier. Auf der Tagesordnung standen vor allem Wahlen. Borkens Bürgermeister Marcel Pritsch-Rehm eröffnete die erste offizielle Sitzung mit dankenden Worten an den ehemaligen Stadtverordnetenvorsteher Heinz Meier und den ehemaligen ersten Stadtrat Friedhelm Knigge.

Als ihre Nachfolger wählten die 37 Parlamentsmitglieder einstimmig Michael Weber als Vorsitzenden und Rudolf Maiwald als Ersten Stadtrat. Der Magistrat setzt sich in den kommenden fünf Jahren zusammen aus: Helmut Töpfer (FWG), Stefan Wiegand (FWG), Wilhelm Plock (FWG), Karl-Heinrich Knigge (FWG), Gudrun Reinbold (SPD), Dieter Götte (SPD) und Degenhard Schmeiler (CDU).

Als stellvertretende Stadtverordnete wurden Horst Simmen (FWG), Dagmar Neupärtl (SPD), Wolfgang Bauer (CDU) und Lars Bax (FWG) bestimmt. Jürgen Meier wurde als Schriftführer im Amt bestätigt. In Abwesenheit wird er vertreten durch Detlef Grau und Christiane Fuchs. Der Haupt- und Finanzausschuss setzt sich aus insgesamt acht Abgeordneten zusammen: Lars Bax, Erich Rininsland, David Mehn, Peter Schellenberg und Martin Volze (alle FWG), Detlef Lohr, Sascha Rzaczek (beide SPD) sowie Wolfgang Bauer (CDU).

Der Bauausschuss besteht ab sofort aus: Norbert Kaiser, Horst Diele, Bernd Heimbecher, Thomas Streitmatter und Roger Zaschke (alle FWG), Ilona Schrumpf, Thomas Schulz (beide SPD) und Thomas Schmitz (CDU). Die Mitglieder des Ausschusses für Soziales, Kultur und Sport sind: Maximilian Röhr, Tim Reinbold, Heiko Möller, Angelika Wiegand und Horst Simmen (alle FWG), Christine Heßler, Sonja Lehmann (beide SPD) sowie Dennis Döring (CDU).­­­

Marlene Schneider, Horst Wischek, Horst Diele (alle FWG), Christel Heßler und Thomas Schmitz (CDU) werden die Borkener auf der Kuratoriumsversammlung "Mobile Krankenpflegestation Borken (Hessen)" vertreten. Stellvertretend treten für sie ein: Roger Zaschke, Martin Volze, Peter Schellenberg (FWG), Gudrun Reinbold, Dennis Döring und Heinrich Hesse (CDU).

Der Hallenbadbeirat besteht in Zukunft aus Maximilian Röhr und Annika Neupärtl. Ihre Stellvertreter sind Horst Diele und Heinrich Hesse.Die Vertreter für die Verbandsversammlung "Zweckverband Abfallwirtschaft des Schwalm-Eder-Kreises" sind Rüdiger Staffel (FWG) und stellvertretend Dagmar Neupärtl.

Im Aufsichtsrat der Stadtwerke Borken sitzen Horst Wischek, Lars Bax, David Mehn, Lena Schönewald (SPD) und Dennis Döring.

Als Mitglieder und sachkundige Einwohner der Kommission für Partnerschaftsangelegenheiten wurden Angelika Wiegand (FWG), Horst Simmen, Michael Weber, Ilona Schrumpf und Dennis Döringernannt. Stellvertreten werden sie von Bernd Heimbecher, Heiko Möller, David Mehn, Carsten Schletzke (SPD), Thomas Schmitz (CDU).

In der Verbandsversammlung des Zweckverbandes "Interkommunale Zusammenarbeit Schwalm-Eder-West" wird das Borkener Parlament vertreten von Lars Bax, Tim Reinbold, Michael Weber, David Mehn, Rüdiger Staffel, Sascha Krone, Sonja Lehmann und Heinrich Hesse. Für die Organisation des Jubiläums "700 Jahre Stadtrechte Borken (Hessen)" im kommenden Jahr sind zuständig: Tim Reinbold, Sonja Lehmann und Dennis Döring.

Bürgermeister Pritsch-Rehm wird das Parlament vertreten in der Verbandsversammlung der ekom 21 KGRZ Hessen, des Gasversorgungszweckverbandes des Schwalm-Eder-Kreises, des Wasserverband Gruppenwasserwerkes Fritzlar- Homberg und des Wasserverbandes Schwalm.

Frank Schröder, Oberinspektor der Kommunalwahlen in Borken,  erklärte die Wahl gemäß Paragraph 26 des Kommunalwahlgesetzes für gültig.Die Auszählungen im März seien ordnungsgemäß abgelaufen und es habe keine Einsprüche gegen die Gültigkeit des Ergebnisses gegeben.

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