UN-Friedensmission

Im Kampf gegen Rebellen: Blauhelmsoldaten im Kongo getötet

Sieben Blauhelme wurden bei einem Einsatz im Kongo getötet.
+
Sieben Blauhelme wurden bei einem Einsatz im Kongo getötet.

Im östlichen Kongo sind sieben Blauhelmsoldaten im Rahmen der als Monusco UN-Friedensmission ums Leben gekommen.

New York - Sieben Blauhelmsoldaten sind nach Angaben der Vereinten Nationen bei einem Einsatz im östlichen Kongo getötet worden. Zehn weitere seien verletzt worden, einer werde vermisst, teilten die UN am Donnerstag in New York mit. Sechs der getöteten Blauhelmsoldaten stammten aus Tansania, einer aus Malawi. Sie seien im Rahmen der als Monusco bekannten UN-Friedensmission gemeinsam mit der kongolesischen Armee gegen Rebellen vorgegangen. Auch auf Seiten der Armee und der Rebellen seien Menschen getötet und verletzt worden. UN-Generalsekretär António Guterres verurteilte die Gewalt.

Die Gegend im Osten des in Zentralafrika gelegenen Kongos ist reich an Bodenschätzen - zahlreiche Rebellengruppen kämpfen dort gegeneinander und gegen die Armee. Zudem ist in der Gegend Ebola ausgebrochen, in den vergangenen zwei Monaten waren mehr als 200 Menschen daran gestorben. UN-Chef Guterres rief die Rebellengruppen dazu auf, die Gewalt einzustellen. Die Unruhen erschwerten auch die Hilfe für Ebola-Patienten in dieser sowieso schon „außergewöhnlich schwierigen Umgebung“ weiter, sagte er.

dpa

Lesen Sie auch: UN-Migrationspakt in der Kritik - Der nächste EU-Staat wirft das Handtuch

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

CSU-Parteitag: Söder mit deutlicher Aussage zum Klimawandel - Warnung vor linker Regierung

Nach der Parteitagsrede von Markus Söder hat die CSU ein dickes Antragsbuch durchgearbeitet. Darin fanden sich auch Themen, die für Diskussionen sorgten.
CSU-Parteitag: Söder mit deutlicher Aussage zum Klimawandel - Warnung vor linker Regierung

Nach Feuer in Moria: Aufnahme-Kriterien stehen fest - nur bestimmte Flüchtlinge dürfen nach Deutschland kommen

Nach dem Brand von Moria auf Lesbos nimmt Deutschland rund 1500 Geflüchtete auf. Nun wurde bekannt, unter welchen Voraussetzungen sie ausgewählt werden.
Nach Feuer in Moria: Aufnahme-Kriterien stehen fest - nur bestimmte Flüchtlinge dürfen nach Deutschland kommen

Eklat um Tichy und Politikerin Chebli: Dorothee Bär tritt Lawine los - mit Folgen

Das Magazin Tichys Einblick hatte sich SPD-Politikerin Sawsan Chebli als Zielscheibe ausgesucht. Dorothee Bär reagiert und tritt eine Lawine los. Kritik gab es zunächst …
Eklat um Tichy und Politikerin Chebli: Dorothee Bär tritt Lawine los - mit Folgen

Friedliche Machtübergabe? Donald Trumps Sprecherin sorgt mit Aussage für Aufsehen - der Präsident legt nach

Wird Donald Trump im Fall einer Wahlniederlage ohne Weiteres das Weiße Haus räumen? Eine zweideutige Antwort des US-Präsidenten schürt Zweifel.
Friedliche Machtübergabe? Donald Trumps Sprecherin sorgt mit Aussage für Aufsehen - der Präsident legt nach

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.