Bündnis gegen den US-Präsidenten

New Yorker Therapeuten warnen vor der Geisteskrankheit „Trumpismus“

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Donald Trump.

New York - Schon vor der Wahl diagnostizierten viele Therapeuten aus Amerika dem jetzigen US-Präsidenten Geisteskrankheit. Nun warnt ein Zusammenschluss von Psychologen vor der Krankheit „Trumpismus“.

Der Mann muss irre sein! Nicht nur Millionen in aller Welt schütteln den Kopf über das Verhalten von Donald Trump, der renommierte Psychotherapeut Dr. John D. Gartner (fern)-diagnostizierte dem US-Präsidenten sogar mit „bösartigem Narzissmus“ eine echte Geisteskrankheit. Gartner ist nur einer von mehreren Psychologen, der sich öffentlich über den Geisteszustand des Präsidenten äußert. Wie die New Yorker Zeitung Daily News berichtet, war er einer von tausend Therapeuten, die sich unmittelbar nach der Wahl in einer Gruppierung mit dem Namen „Therapeuten gegen Trumpismus“ zusammenschloss. 

Der Verein hat ein Manifest veröffentlicht, in dem „Trumpismus“ als eine Krankheit mit konkreten Symptomen beschrieben wird. Ein paar davon sind: Er entschuldigt sich nie und ordnet Frauen unter, wobei er behauptet, sie zu idealisieren. Die Folge des sogenannten „Trumpism“: Angst, übersteigerte Männlichkeit, Erosion der Demokratie. 

Für eine ehemalige, hochrangige Mitarbeiterin des US-Präsidenten ist das alles keine Überraschung. Barbara Res will das schon seit drei Jahrzehnten wissen, wie sie jetzt in einer Email an Daily News schreibt: „Ich fasse die Ironie nicht. Ungefähr 1982 hatte die ‚New York Times‘ einen Artikel über Narzissmus veröffentlicht. Als Konstrukteur-Team des Trump Tower kannten wir Donald Trump sehr gut – ich insbesondere. Wir alle waren der gleichen Meinung, dass alle Charakteristiken aus dem Artikel auf Donald genau zutrafen. 35 Jahre später sagen Experten nun dasselbe – nur dass es jetzt so viel schlimmer ist. Es ist eine Genugtuung unsere Spekulationen bestätigt zu bekommen. Ich bete, dass Amerika seine Präsidentschaft – wie lange auch immer sie dauert – überleben wird.“

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