„Keine Erpressung, sondern die Realität“

Kim Jong Un droht mit Atomknopf auf seinem Schreibtisch

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Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un hält seine Neujahrsansprache in diesem Bild aus einem Video, das die nordkoreanische Regierung herausgegeben hat. Nordkorea kann nach den Worten von Machthaber Kim Jong Un die gesamten USA mit seinen Atomwaffen erreichen.

Das Jahr 2018 beginnt in der Weltpolitik mit neuen Kriegsdrohungen von Nordkoreas Diktator Kim Jong Un. 

Pjöngjang - Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat in seiner Neujahrsbotschaft mit einem Atomwaffenangriff gedroht. "Der Atomknopf ist immer auf meinem Tisch", erklärte Kim am Montag. Dies sei "keine Erpressung, sondern die Realität". 

Sein Land habe das „historische Ziel“ erreicht, eine Atomstreitmacht aufzubauen, sagte Kim demnach im staatlichen Fernsehen. Nordkorea müsse Atombomben und Raketen nun in Massenproduktion herstellen und ihre Stationierung beschleunigen. Nordkorea treibt seine atomare Aufrüstung voran und richtet immer wieder Drohungen gegen Südkorea und die USA. Im September testete das international isolierte Land eine Wasserstoffbombe, die nach japanischen Angaben eine Sprengkraft von 160 Kilotonnen hatte - mehr als zehnmal so viel wie die Atombombe, welche die US-Streitkräfte 1945 über Hiroshima abwarfen. 

Ende November brüstete sich Nordkorea mit dem Test einer Interkontinentalrakete und erklärte, das gesamte US-Festland liege nun in Reichweite nordkoreanischer Raketen. Der UN-Sicherheitsrat verhängte wiederholt Sanktionen gegen Nordkorea, zuletzt am 22. Dezember.

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dpa/AFP

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