Xi Jinping abgereist

Trump: Fortschritte in Beziehungen zwischen USA und China

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US-Präsident Donald Trump und der chinesische Präsident Xi Jinping bei ihrem Treffen in Palm Beach, Florida. Foto: Alex Brandon

Der erste Gipfel zwischen dem US-Präsidenten und dem chinesischen Staatschef drehte sich vor allem um Handelsstreitigkeiten und Nordkorea. Beide betonten die gute Atmosphäre - konkrete Ergebnisse gab es aber nicht.

Palm Beach/Washington (dpa) - US-Präsident Donald Trump hat bei einem ersten Gipfeltreffen mit Chinas Staatschef Xi Jinping "enorme Fortschritte" in den schwierigen Beziehungen beider Länder ausgemacht.

Trump sagte in Florida in seinem Anwesen Mar-al-Lago, es habe sich eine "herausragende Beziehung" zu Xi entwickelt. Er erwarte, dass sehr viele Probleme verschwinden könnten. Einzelheiten zu konkreten Inhalten des Treffens nannten allerdings weder Trump noch der chinesische Staatschef.

Das zweitägige Treffen in Florida, das am Freitagnachmittag (Ortszeit) zu Ende ging, war vom US-Luftangriff auf einen syrischen Flugplatz überschattet worden. Xi sagte, er glaube, dass es im Laufe der Zeit gelingen könne, die Beziehungen zwischen China und den USA auszubauen - um für beide Länder und ihre Menschen Wohlstand zu schaffen und globalen Frieden und Stabilität zu wahren.

Das erste Aufeinandertreffen zwischen Trump und Xi war von den Konflikten um Handelsungleichgewichte und den richtigen Umgang mit Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm dominiert worden.

Chinas Staats- und Parteichef Xi hatte nach dem ersten Tag seiner Gespräche angekündigt, die Kooperation mit Trump vertiefen zu wollen. Nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua sagte Xi, er sei bereit, mit Trump zusammenzuarbeiten, um das Verhältnis "von einem neuen Ausgangspunkt" aus voranzubringen. "Es gibt tausend Gründe, dass die chinesisch-amerikanischen Beziehungen funktionieren, aber keinen, sie auseinanderzubrechen."

Trump habe eine Einladung nach China angenommen und hoffe, zu einem frühen Zeitpunkt zu kommen, berichtete Xinhua. Xi habe ihn zu einem Staatsbesuch in diesem Jahr eingeladen.

Die USA hatten im Vorfeld des Treffens deutlich gemacht, China stärker in die Pflicht zu nehmen, um das nordkoreanische Atomprogramm zu beenden. US-Außenminister Rex Tillerson hatte erklärt, China könne "Teil einer neuen Strategie" sein. China solle seinen Einfluss auf Nordkorea geltend machen. Die Regierung des kommunistischen Landes hatte zuletzt mehrfach mit Raketentests provoziert. Das wurde vom UN-Sicherheitsrat scharf verurteilt.

Trump hatte auf dem Flug nach Florida die Erwartung geäußert, dass sich China in den Konflikt stärker einbringt. Allerdings hatte dies auch schon die Regierung seines Vorgängers Barack Obama erfolglos gefordert.

Die Chinesen hatten zu einer Deeskalation der Lage aufgerufen. Der wichtigste Handelspartner Nordkoreas China trägt zwar alle UN-Sanktionen mit, er befürchtet aber eine militärische Eskalation oder einen Kollaps des Nachbarn. Als Ergebnis könnten Flüchtlinge nach China strömen.

Trump hatte vor kurzem mit der Ankündigung für Aufsehen gesorgt, die Krise in Nordkorea notfalls im Alleingang lösen zu wollen. Zu den Gesprächen mit Xi war neben Außenminister Tillerson auch Verteidigungsminister James Mattis angereist.

Neben Nordkoreas Atomprogramm waren Handelsstreitigkeiten das große Thema bei den Gesprächen der Staatschefs. Die USA haben ein riesiges Defizit vor allem im Handel mit China. Sie werfen China, aber auch Deutschland "unfaire" Handelspraktiken zu Lasten der Amerikaner vor.

CSIS

Xinhua

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