„Unsinn“

Nordkorea streitet angeblichen Hackerangriff auf UN-Datenbank ab

+
Die USA machen Nordkorea für einen Hackerangriff auf die UNO verantwortlich.

Die USA machen Nordkorea für einen Hackerangriff auf die UNO verantwortlich. Pjöngjang weist die Anschuldigungen zurück. Bald sollen sich US-Präsident Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un persönlich treffen.

New York - Nordkorea hat angebliche Anschuldigungen der USA wegen eines Hackerangriffs auf die UNO als "Unsinn" zurückgewiesen. Vertreter Pjöngjangs bei den Vereinten Nationen erklärten am Mittwoch, ihr Land stecke nicht hinter einer mutmaßlichen Attacke auf die Datenbank des UN-Sanktionskomitees. Nordkorea habe die Sanktionen des UN-Sicherheitsrats gegen sein Raketen- und Atomprogramm nie anerkannt und interessiere sich deshalb nicht für die Tätigkeit des UN-Komitees.

Nordkorea: „feindliche Kräfte“ sollten keine „Geschichten verbreiten“

Die USA und andere "feindliche Kräfte" sollten keine "Geschichten verbreiten", sondern sich für die derzeitige diplomatische Entspannung auf der koreanischen Halbinsel engagieren, hieß es in der Mitteilung weiter. Nach nordkoreanischen Angaben hatten die USA den Vorwurf des Hackerangriffs bei einer nichtöffentlichen Sitzung des Sanktionskomitees geäußert. Die US-Vertreter bei der UNO wiesen dies jedoch als "ganz und gar falsch" zurück.

Der UN-Sicherheitsrat hatte wegen des nordkoreanischen Atomwaffen- und Raketenprogramms eine Reihe von Sanktionen gegen Pjöngjang verhängt. Die Sanktionen wurden im vergangenen Jahr wiederholt verschärft, unter anderem mit Blick auf Exporte aus Nordkorea und Erdöl-Lieferungen in das Land. Doch derzeit stehen die Zeichen in dem Konflikt auf Entspannung. Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un will sich persönlich mit US-Präsident Donald Trump treffen.

afp

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Trump plötzlich Mauer-Feind - US-Präsident erteilt wilden Rat: „Haltet die Wischmopps bereit“

Eigentlich gilt er als Freund von Mauerbau-Projekten - den Bürgern seines Ex-Wohnorts New York hat Donald Trump nun aber einen mehr als patzigen Ratschlag erteilt.
Trump plötzlich Mauer-Feind - US-Präsident erteilt wilden Rat: „Haltet die Wischmopps bereit“

„Fahrräder unpraktisch und gefährlich“: Politiker wird nach Rede veralbert - Reaktionen fallen deutlich aus

Fahrräder erobern die Städte und drängen Autos aus den Zentren. Das findet Dirk Spaniel skandalös. Zur Rede des AfD-Politikers gibt es teils schockierte Reaktionen.
„Fahrräder unpraktisch und gefährlich“: Politiker wird nach Rede veralbert - Reaktionen fallen deutlich aus

Impeachment-Verfahren: So läuft das Verfahren gegen Donald Trump

Nach einer Reihe formaler Schritte beginnt am Dienstag das Amtsenthebungsverfahren im engeren Sinne gegen US-Präsident Donald Trump.
Impeachment-Verfahren: So läuft das Verfahren gegen Donald Trump

Oxfam fordert: Bund muss mehr in armen Ländern investieren

Die Schere zwischen Arm und Reich geht nach Ansicht von Oxfam weiter stark auseinander. Auch die Wohlstands-Kluft zwischen Männern und Frauen ist groß. Denn viele Frauen …
Oxfam fordert: Bund muss mehr in armen Ländern investieren

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.