Absturz auf 16 Prozent

Österreich-Wahl: FPÖ-Debakel nach „Ibiza-Affäre“ um Strache - Zeitung reagiert mit Schadenfreude

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Heinz-Christian Strache (M.) im Ibiza-Video.

Die FPÖ erlebt bei der Nationalratswahl 2019 in Österreich ein Debakel. Eine einflussreiche Tageszeitung kommentiert das Ergebnis mit Schadenfreude.

Wien - „Wenn dieses Medium auf einmal uns pusht, dann machen wir nicht 27, dann machen wir 34 Prozent.“ Die Aussage von Heinz-Christian Strache gehörte zu den verhängnisvollsten im Ibiza-Video, das den österreichischen Ex-Vizekanzler ins politische Abseits beförderte.

Gemeint war die in der Alpenrepublik sehr einflussreiche Kronen Zeitung, bei der nach Straches Wunsch die vermeintliche russische Oligarchen-Nichte hätte einsteigen sollen, um dann mit neuem Personal positiv über die Rechtspopulisten zu schreiben.

Österreich-Wahl 2019: Zeitung kommentiert FPÖ-Ergebnis mit Schadenfreude

Das Geschäft kam nie zustande, das Video sorgte für die größte Regierungskrise in Österreich - und die Kronen Zeitung gehörte fortan zu den auffallend kritischen Begleitern der FPÖ. Bei der Wahl stürzte die Partei am Sonntag nun auf 16 Prozent ab. Die Kronen Zeitung kommentierte das Ergebnis der Rechtspopulisten auf Twitter kurz, knapp und mit viel Schadenfreude: „Sorry“. Heinz-Christian Strache plant sein Politik-Comeback: Er könnte sich an die Spitze einer neuen Partei stellen.

Die wichtigsten News und Ereignisse vom Wahlsonntag in Österreich können Sie in unserem Ticker nachlesen. Mittlerweile (Stand 4. Juni 2020) hat außerdem der Untersuchungsausschuss zur Ibiza-Affäre mit Anhörungen begonnen. Strache wies am Donnerstag Vorwürfe zurück. 

Kann die CDU von Wahlsieger Kurz lernen? Friedrich Merz positioniert sich deutlich. Heinz-Christian Strache könnte unterdessen seine früheren Parteikollegen schocken

dpa

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