Widerstand in Online-Petition

Darum zahlen US-Bürger „exorbitante Summe“ für Melania Trump

+
Melania Trump wohnt im Trump Tower in New York City.

Washington - Melania Trump wohnt momentan nicht im Weißen Haus, sondern im Trump Tower in New York City. Das kostet den US-Steuerzahler aus einen bestimmten Grund viele Millionen.

Eine Online-Petition fordert den sofortigen Umzug von US-Präsidentengattin Melania Trump ins Weiße Haus. "Der US-Steuerzahler zahlt eine exorbitante Summe, um die First Lady im Trump Tower in New York City zu beschützen", heißt es in der auf der Website Change.org veröffentlichten Petition, der sich bis Donnerstag mehr als 245.000 Menschen anschlossen. Im Hinblick auf die Staatsschulden habe diese Ausgabe "keine positiven Auswirkungen für die Nation und sollte nicht finanziert werden".

Die Ehefrau von US-Präsident Donald Trump hatte nach dessen Amtsübernahme Ende Januar gesagt, sie wolle bis zum Ende des Schuljahres mit ihrem elfjährigen Sohn Barron am New Yorker Wohnsitz bleiben und erst dann ins Weiße Haus in Washington umziehen.

Ausgaben für drei Monaten lagen bei rund 24 Millionen US-Dollar

Nach Angaben der New Yorker Polizei beliefen sich die Ausgaben für den Schutz der Trump-Familie bereits im Zeitraum zwischen der Wahl im November und der Amtsübergabe Ende Januar auf mehr als 24 Millionen Dollar (22,3 Millionen Euro).

Eine Unterzeichnerin der Petition schrieb, das Ehepaar Trump könne gut selbst die Kosten für die Sicherheitsvorkehrungen am Trump Tower übernehmen, wenn es sich die "Extravaganz" leiste, getrennt zu leben. Eine andere Unterzeichnerin schrieb: "Wir zahlen schon genug für Trumps Golf-Reisen."

Auch die Behörden in Florida hatten bereits Unmut über die hohen Sicherheitsausgaben geäußert, die durch Trumps häufige Aufenthalte in seinem Golfclub Mar-a-Lago entstehen. Seit seinem Amtsantritt vor gut zwei Monaten verbrachte der US-Präsident dort fünf Wochenenden.

So zeigte sich das Präsidentenpaar Donald und Melania Trump

AFP

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Soldaten wurden vor Kollaps auf Zusatzmarsch geschickt

Zum Tod eines Soldaten bei einem Bundeswehrmarsch kommen Details ans Licht: Er musste im Laufschritt zurück zur Kaserne und Liegestütze machen. Im Dienstplan war das …
Soldaten wurden vor Kollaps auf Zusatzmarsch geschickt

US-Generalstabschef in Japan: Nordkorea gemeinsame Bedrohung

Die USA und Japan stehen in der Nordkoreakrise eng zusammen. US-Generalstabschef Dunford versicherte dem wichtigen Bündnispartner, die militärische Allianz ihrer beiden …
US-Generalstabschef in Japan: Nordkorea gemeinsame Bedrohung

Brexit stärkt Bindung in der Rest-EU - vor allem bei den Deutschen

Der Brexit schüttelt Brüssel durch. Offenbar hat er aber auch positive Effekte für die EU: Gerade die Deutschen scheint er an Europa zu binden.
Brexit stärkt Bindung in der Rest-EU - vor allem bei den Deutschen

Nach Barcelona: Polizei vereitelt weiteren Terror-Anschlag

Bei einem Terror-Einsatz in Cambrils, südlich von Barcelona, wurden fünf mutmaßliche Terroristen niedergeschossen. Die Polizei sieht klare Verbindungen zum Anschlag in …
Nach Barcelona: Polizei vereitelt weiteren Terror-Anschlag

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.