Bankenkrise

Italien: Parlament billigt milliardenschweres Banken-Rettungspaket

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Die Bankenkrise in Italien verschärft sich zunehmend.

Rom - Das italienische Parlament hat die Regierungspläne für neue Schulden - bis zu 20 Milliarden Euro -  angesichts der sich verschärfenden Bankenkrise gebilligt.

Die Mehrheit der Senatoren und Abgeordneten nickte am Mittwoch den Vorschlag des Ministerrats ab, die Staatsverschuldung im Notfall um bis zu 20 Milliarden Euro zu erhöhen, um im Notfall angeschlagene Banken retten zu können. Ministerpräsident Paolo Gentiloni hatte am Montag nach Bekanntwerden der Pläne betont, dass es sich dabei um eine Vorsichtsmaßnahme handele.

Die Lage bei der italienischen Krisenbank Monte dei Paschi di Siena spitzt sich allerdings derweil zu. Die flüssigen Mittel könnten weniger lange als erwartet und nur noch für vier Monate reichen, teilte das Institut am Mittwoch mit. Die Aktie brach am Morgen an der Mailänder Börse um 12 Prozent ein, wurde kurzzeitig vom Handel ausgesetzt und lag am Mittag bei 6 Prozent. Das Geldhaus versucht derzeit eine Kapitalerhöhung. Sollte diese scheitern, könnte es Staatshilfe beantragen.

dpa

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