Neue US-Regierung

Pentagon-Chef unterstreicht Vebundenheit mit Nato

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Die Flagge der Nato am Hauptquartier des Verteidigungsbündnisses in Brüssel. Foto: Daniel Naupold

Vor seiner Amtsübernahme stellte US-Präsident Donald Trump die Nato infrage. Sein Verteidigungsminister zieht das schnell grade.

Washington/Berlin (dpa) - Der neue US-Verteidigungsminister James Mattis hat in einem Telefonat mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg seine Verbundenheit mit dem Militärbündnis unterstrichen.

Mattis habe deutlich gemacht, dass die USA auf der Suche nach Verbündeten immer zuerst nach Europa schauen würden, teilte der Pentagon-Sprecher Jeff Davis am Montag mit.

Der Verteidigungsminister habe das Telefonat gleich an seinem ersten vollen Amtstag geführt, um die Bedeutung hervorzuheben, die er der Nato beimesse, sagte Davis. Der 66-jährige Mattis setzte sich damit von Äußerungen Donald Trumps ab. Der neue US-Präsident hatte das Bündnis vor seiner Amtsübernahme als verzichtbar bezeichnet.

Stoltenberg sagte nach dem Telefonat der "Bild"-Zeitung, Mattis sei ein großer Nato-Freund. Mattis kenne die Werte des Bündnisses genau. "Ich freue mich, ihn zurück in der Nato-Familie begrüßen zu können und ihn auf unserem nächsten Treffen der Verteidigungsminister im Februar zu sehen", sagte Stoltenberg. Davis bestätigte, dass der Pentagon-Chef am Treffen der Nato-Verteidigungsminister teilnehmen wird.

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