Pläne der Wirtschaftsministerin

Aigner will Ökostrom-Subventionen reformieren

Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU).
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Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU).

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) will die Begrenzung der seit Jahren steigenden Strompreise zu einem Schwerpunktthema der Koalitionsverhandlungen nach der Bundestagswahl machen.

München - Die CSU-Politikerin fordert einen Systemwechsel bei den Zuschüssen für die erneuerbaren Energien. „Sollte die CSU an den Koalitionsverhandlungen beteiligt sein, was ich hoffe, dann werden wir mit der konkreten Forderung für kalkulierbare und bezahlbare Strompreise in die Koalitionsverhandlungen gehen“, sagte Aigner am Montag der Deutschen Presse-Agentur. „Die Energiewende hat zu hohen Belastungen für Betriebe und Verbraucher geführt.“

Aigner hatte bereits 2014 einen Streckungsfonds ins Spiel gebracht, mit dem die Kosten der Energiewende gedämpft werden sollen. Nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz wird jedes Kilowattstunde Ökostrom mit einem alljährlich steigenden Zuschuss gefördert, obwohl an Tagen mit viel Sonne und Wind nur ein Teil der produzierten Energie verbraucht wird. Aigner denkt nun über Investitionskostenzuschüsse anstelle des alten Systems der Vergütung nach.

Lesen Sie auch: Bericht: Strompreise steigen für Millionen Privathaushalte

dpa

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