„Suedostlink“

Plan für Stromautobahn trifft auf geteiltes Echo

Regensburg - Die Vorschläge der Netzbetreiber für die mögliche Route der Stromautobahn „Suedostlink“ haben die Politiker in den betroffenen Landkreisen nur zum Teil überzeugt.

Der Schwandorfer Landrat Thomas Ebeling (CSU) geht davon aus, dass die Menschen eine unterirdische Leitung akzeptieren werden. „Dabei ist natürlich die Entschädigungsfrage mit den Grundstückseigentümern zu klären. Das weitere Verfahren werden wir kritisch, aber auch konstruktiv begleiten“, betonte Ebeling laut Mitteilung.

Die Regensburger Landrätin Tanja Schweiger (Freie Wähler) ist eine erklärte Gegnerin der Stromtrasse. Daran hätten auch die konkretisierten Planungen nichts geändert, betonte sie laut einer Mitteilung vom Mittwoch. „Wir brauchen den Südost-Link in dieser Form nicht.“ Die Strecke dient ihrer Meinung nach in erster Linie dazu, Braunkohlestrom nach Bayern zu transportieren.

Die Netzbetreiber Tennet, TransnetBW und 50Hertz hatten am Dienstag in Berlin ihre Routen-Vorschläge präsentiert. Über die Anträge für die zwei Stromautobahnen „Suedlink“ und „Suedostlink“ und damit den künftigen Trassenverlauf für die Erdkabel muss nun die Bundesnetzagentur entscheiden. Die exakten Trassen werden erst 2020/2021 feststehen.

Der „Suedostlink“ der Netzbetreiber Tennet und 50Hertz soll zwischen Wolmirstedt in Sachsen-Anhalt und Landshut verlaufen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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