Diese Promis wählen am Sonntag den Bundespräsidenten

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Berlin - Zum dritten Mal innerhalb von drei Jahren wird am Sonntag eine Bundesversammlung im Berliner Reichstagsgebäude ein neues Staatsoberhaupt wählen. Wir verraten, welche Promis dabei sind.

Update vom 9. Februar 2017: Jogi Löw sitzt für die Grünen in der Bundesversammlung und Veronica Ferres für die CDU. Nun stehen sämtliche Namen fest. Wir haben bereits alle Prominenten zusammengefasst, die in der Bundesversammlung 2017 den Bundespräsidenten wählen.

Update vom 20. Oktober 2016: Die Bundesversammlung wählt im Februar den nächsten Bundespräsidenten. Hier finden Sie alle Informationen zur Zusammensetzung, zu Mitgliedern und möglichen Mehrheiten in der Bundesversammlung 2017.

Neben Spitzenpolitikern und einfachen Abgeordneten schicken die Parteien aus den 16 Bundesländern immer auch ein paar Berühmtheiten zur Wahl des Bundespräsidenten. Eine Auswahl der Prominenten, die am Sonntag in der Bundesversammlung abstimmen dürfen:

Diese Promis wählen den Bundespräsidenten

Neben Spitzenpolitikern und einfachen Abgeordneten schicken die Parteien aus den 16 Bundesländern immer auch ein paar Berühmtheiten zur Wahl des Bundespräsidenten. Eine Auswahl der Prominenten, die am Sonntag in der Bundesversammlung abstimmen dürfen: © dpa
Alice Schwarzer, Frauenrechtlerin, für NRW-CDU. © dpa
Frank Elstner, Fernsehmoderator („Verstehen Sie Spaß?“), für CDU Baden-Württemberg. © dpa
Hans Well, Sänger der „Biermösl Blosn“, für Bayerns Grüne. © dpa
Ingo Appelt, Komiker, für NRW-SPD. © dpa
Jan Josef Liefers, Schauspieler („Tatort“), für SPD Sachsen. © dpa
Kirsten Bruhn, querschnittsgelähmte Schwimmern und Paralympics-Gewinnerin, für SPD Schleswig-Holstein. © dpa
Otto Rehhagel, Trainer von Hertha-BSC Berlin, für Berliner CDU. © dpa
Senta Berger, Schauspielerin („Zettl“), für Bayern-SPD. © dpa
Sönke Wortmann, Regisseur („Deutschland. Ein Sommermärchen“), für NRW-Grüne. © dpa

Union, SPD, FDP und Grüne haben den 72-jährigen Joachim Gauck zum Nachfolger des am 17. Februar zurückgetretenen Bundespräsidenten Christian Wulff nominiert. Die Wahl des früheren Leiters der Stasi-Unterlagenbehörde gilt damit als sicher. Für die Linke geht die als Nazi-Jägerin bekannt gewordene Beate Klarsfeld ins Rennen.

Der 15. Bundesversammlung gehören 1.240 Wahlleute an, die 620 Bundestagsabgeordneten und eine gleich große Anzahl von Abgesandten der Länder. Die einzige Aufgabe der größten parlamentarischen Versammlung Deutschlands ist es, das Staatsoberhaupt zu wählen. Die Wahl findet geheim und ohne Aussprache statt.

Die 14. Bundesversammlung war nach dem Rücktritt von Bundespräsident Horst Köhler am 30. Juni 2010 zusammengetreten. Damals setzte sich der von Union und FDP nominierte Wulff im dritten Wahlgang gegen den rot-grünen Kandidaten Gauck durch. Am 23. Mai 2009 hatte die 13. Bundesversammlung Köhler für eine zweite Amtszeit gewählt.

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