„Freiwild für Kriminelle“

Ramelow will illegale Flüchtlinge integrieren

Bodo Ramelow
+
Bodo Ramelow (Linke).

Erfurt - Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) fordert, alle in Deutschland abgetauchten Flüchtlinge zu legalisieren.

„Wir wissen, dass mindestens 200 000 Menschen illegal ohne jeden Behördenkontakt hier leben“, sagte Ramelow der Zeitung „Die Welt“ (Print Montag, Online-Ausgabe Sonntag). Diese Menschen seien „Freiwild für Kriminelle“. „Die müssen wir auch registrieren und integrieren.“ Vorbild für Ramelow ist ein ähnliches Vorgehen in anderen EU-Ländern. „Spanien und andere Länder haben mit Stichtagsregelungen Hunderttausende Zuwanderer ohne Papiere legalisiert.“

Außerdem verlangte Ramelow erneut ein dauerhaftes Bleiberecht für Asylsuchende, die schon länger als zwei Jahre auf ein Ende ihres Verfahrens warten. Es solle all denen gewährt werden, die bereits Deutsch lernten und ihre Kinder in eine Schule schickten. Damit würden 500 000 offene Fälle geklärt, sagte der Linken-Politiker.

Kürzlich hatte Ramelow vorgeschlagen, Kindern von Flüchtlingen automatisch die deutsche Staatsbürgerschaft zu verleihen.

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat sich für eine neue Nationalhymne ausgesprochen. Vor allem der Gedanke an die Nazis lasse ihn beim Singen des „Lieds der Deutschen“ nicht los.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Meist Gelesen

Sebastian Kurz: Wird seine Freundin Susanne Thier bald seine Frau?

Susanne Thier, die Freundin von Sebastian Kurz legt keinen großen Wert auf öffentliche Auftritte. Wird sie bald die Frau des ÖVP-Spitzenkandidaten?
Sebastian Kurz: Wird seine Freundin Susanne Thier bald seine Frau?

CSU-Chef attackiert: Söder akzeptiert Laschet-Wahl nicht - und nennt mächtigen Unterstützer aus der CDU

Das CDU-Präsidium spricht sich für einen Kanzlerkandidaten Armin Laschet aus. Markus Söder ist das aber offenbar egal. Der CSU-Chef wirbt weiter für sich.
CSU-Chef attackiert: Söder akzeptiert Laschet-Wahl nicht - und nennt mächtigen Unterstützer aus der CDU

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.