Im Osten mehr als im Westen

Mehr im Geldbeutel: Renten steigen im Juli spürbar an

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Die Rentenbeträge steigen ab 1. Juli spürbar an.

Ab dem 1. Juli werden die Rentenbeträge in Deutschland signifikant erhöht. Vor allem die Menschen im Osten Deutschlands können sich über mehr Geld freuen.

Berlin - Die Renten steigen im Sommer spürbar. In Westdeutschland legen sie zum 1. Juli um 3,18 Prozent zu, im Osten sogar um 3,91 Prozent. Das Bundeskabinett billigte am Dienstag eine entsprechende Verordnung des Sozialministeriums. Eine monatliche Rente von 1000 Euro, die nur auf West-Beiträgen beruht, erhöht sich dadurch um 31,80 Euro, eine gleich hohe Rente mit Ost-Beiträgen um 39,10 Euro. Sozialminister Hubertus Heil sprach von einer „außerordentlich erfreulichen Entwicklung bei den Renten“.

Rente: Ost- und Westbezüge nähern sich weiter an

Zugleich nähern sich die Ostrenten weiter an die Westbezüge an. Der Rentenwert im Osten steigt auf 96,5 Prozent des Westwerts. Bis zum Jahr 2024 steigt er aufgrund einer Gesetzesvorgabe von 2017 schrittweise auf 100 Prozent. Der Rentenwert gibt konkret in Euro an, wie viel ein Entgeltpunkt in der Rentenversicherung wert ist; ein Entgeltpunkt wird anhand einer komplizierten Formel berechnet und ist maßgeblich für die Höhe der Rente.

Das Rentenniveau steigt leicht auf 48,16 Prozent an. Es gibt als Verhältnis der Rente zum Durchschnittslohn Auskunft über die Absicherungskraft der Rente. Die einem Automatismus folgende Rentenerhöhung rührt vor allem von der positiven Lohnentwicklung her.

Wie Sie vorzeitig in Rente gehen können, erklärt fr.de*

dpa

Trotz steigender Renten müssen immer mehr Senioren arbeiten gehen und zahlen dazu noch 33 Milliarden Euro jährlich an den Fiskus. 

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