Knapper Vorsprung

Umfrage: Rot-Rot-Grün hätte rechnerische Mehrheit

Martin Schulz, Kanzlerkandidat der SPD.
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Martin Schulz, Kanzlerkandidat der SPD.

Berlin - SPD, Grüne und Linke können einer Insa-Umfrage zufolge nach der Bundestagswahl am 24. September rechnerisch auf ein Regierungsbündnis hoffen.

Die drei Parteien liegen in der Wählergunst erstmals seit langem wieder knapp vorn, schrieb die „Bild“ (Dienstag) unter Berufung auf die Insa-Umfrage.

Wäre am Sonntag Bundestagswahl, käme die SPD demnach unverändert auf 31 Prozent, die Linkspartei auf zehn Prozent und die Grünen auf sieben Prozent. Das sind zusammen 48 Prozent. Dagegen bringen es Union (unverändert bei 30 Prozent), AfD (unverändert 12 Prozent) und die FDP (minus ein Punkt auf 5 Prozent) zusammen nur auf 47 Prozent. Allerdings beträgt die Fehlermarge der Umfrage nach Angaben der Zeitung +/- 2,5 Prozentpunkte.

Andere Umfragen wie der Sonntagstrend der „Bild am Sonntag“ sahen hingegen die Union mit 33 Prozent leicht vor der SPD (32 Prozent), die AfD bei 10, die Linke bei 8, die Grünen bei 7 und die FDP bei 6 Prozent.

Die SPD befindet sich seit der Nominierung von Martin Schulz zum Kanzlerkandidaten im Umfrage-Hoch.

dpa

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