Versöhnliche Töne aus Teheran

Ruhani: Iran will keinen Konkurrenzkampf mit Saudi-Arabien

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Irans Präsident Hassan Ruhani will bessere Beziehungen zu Saudi-Arabien. Foto: Iranian Presidency Office

Isans Präsident wünscht sich bessere Beziehungen zu Saudi-Arabien. Die Schuld an der Krise zwischen den beiden Ländern liege nicht in Teheran, sondern an Entscheidungen des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman.

Teheran (dpa) - Der iranische Präsident Hassan Ruhani hat für eine Verbesserung der Beziehungen zu Saudi-Arabien plädiert. "Wir haben diesen regionalen Konkurrenzkampf nie gewollt, auch die derzeitige Entfremdung nicht", sagte Ruhani nach Angaben der Nachrichtenagentur ISNA.

Der Iran sei vielmehr an einer konstruktiven Zusammenarbeit mit Riad interessiert. Die Schuld an der Krise zwischen den beiden Ländern liege nicht in Teheran. "Wir können ja nichts dafür, wenn einige Prinzen mit ihren politischen Entscheidungen Niederlagen erleiden", sagte er in Richtung des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman.

Laut Ruhani hat Salman sich sowohl mit dem Krieg im Jemen als auch im Syrienkonflikt politisch verspekuliert. Dafür sollten die Saudis nun nicht den Iran zum Sündenbock machen. 

Riad hatte die diplomatischen Beziehungen zum Iran abgebrochen, nachdem aufgebrachte Demonstranten im vergangenen Jahr die saudische Botschaft in Teheran gestürmt und Teile des Gebäudes in Brand gesetzt hatten. Ruhani hatte den Angriff scharf verurteilt und angeboten, dass der Iran die Kosten der Schäden in der Botschaft übernimmt. Die beiden islamischen Länder haben auch Differenzen in den Konflikten in Syrien und Jemen.

Nachrichtenagentur ISNA, Persisch

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