Nordkorea

Russland weist Schuld an geplatzter UN-Erklärung zurück

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Die ablehnende Haltung Russland überraschte selbst erfahrene Diplomaten.

New York - Die russische UN-Vertretung hat Medienberichte zurückgewiesen, wonach sie eine Verurteilung des jüngsten Raketentests von Nordkorea durch den Sicherheitsrat blockiert habe.

Der Wortlaut des von der US-Delegation eingebrachten Entwurfs habe sich von früheren Erklärungen des Sicherheitsrats zu nordkoreanischen Raketentests unterschieden, teilte Russlands ständige Vertretung bei den Vereinten Nationen am Mittwoch (Ortszeit) mit. Insbesondere habe der Aufruf zu einer Lösung des Konflikts „durch Dialog“ gefehlt.

US-Medien hatten unter Berufung auf UN-Diplomaten berichtet, außer Russland seien die übrigen 14 Mitglieder des Sicherheitsrats mit der US-Erklärung einverstanden gewesen, mit der Nordkoreas Raketentest verurteilt werden sollte - darunter auch China.

US-Diplomaten geben Russland die Schuld

Die russische Delegation habe darum gebeten, den bisher vereinbarten Wortlaut wiedereinzuführen, erklärte sie. Daraufhin hätten die US-Diplomaten die Arbeit an dem Entwurf eingestellt und Russland die Schuld an dessen Scheitern gegeben.

Nordkorea hatte am vergangenen Sonntag erneut eine Rakete zu Testzwecken gestartet, sie war allerdings kurz nach dem Start explodiert. China spielt eine wichtige Rolle im Streit um Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm. Die USA wollen China dazu bewegen, die Schrauben gegenüber seinem Nachbarn enger zu ziehen. Kremlsprecher Dmitri Peskow hatte sich am Mittwoch gegen neue internationale Sanktionen gegen Nordkorea ausgesprochen.

dpa

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