Schritt zur Gleichstellung

Saudi-Arabien erlaubt Frauen Zutritt zu Stadien

Männer und Frauen bei Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag im King-Fahd-Stadion in Riad: Zum ersten Mal in der Geschichte durften auch Frauen die Feier im Stadion besuchen. Foto: Saudi Press Agency/AP
1 von 5
Männer und Frauen bei Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag im King-Fahd-Stadion in Riad: Zum ersten Mal in der Geschichte durften auch Frauen die Feier im Stadion besuchen. Foto: Saudi Press Agency/AP
Hanadi Sakarija Hindi, die erste Pilotin Saudi-Arabiens, zeigt Prinz Walid bin Talal ihre Flugerlaubnis. Foto: Kamal Moustafa
2 von 5
Hanadi Sakarija Hindi, die erste Pilotin Saudi-Arabiens, zeigt Prinz Walid bin Talal ihre Flugerlaubnis. Foto: Kamal Moustafa
Das Frauenteam des saudi-arabischen Basketball-Vereins Jeddah United: In den Sportclubs des islamischen Königreiches waren weibliche Athletinnen und Spielerinnen lange nicht willkommen. Foto: Privat
3 von 5
Das Frauenteam des saudi-arabischen Basketball-Vereins Jeddah United: In den Sportclubs des islamischen Königreiches waren weibliche Athletinnen und Spielerinnen lange nicht willkommen. Foto: Privat
Endlich am Steuer: Auch das weltweit kritisierte Autofahr-Verbot für saudische Frauen wankt. Foto: str
4 von 5
Endlich am Steuer: Auch das weltweit kritisierte Autofahr-Verbot für saudische Frauen wankt. Foto: str
Für Saudi-Arabien eine kleine Revolution: Ein Mädchen bei den Feierlichkeiten zum saudischen Nationalfeiertag. Zum ersten Mal in der Geschichte durften auch Frauen die Feier im Stadion besuchen. Foto: Saudi Press Agency
5 von 5
Für Saudi-Arabien eine kleine Revolution: Ein Mädchen bei den Feierlichkeiten zum saudischen Nationalfeiertag. Zum ersten Mal in der Geschichte durften auch Frauen die Feier im Stadion besuchen. Foto: Saudi Press Agency

Riad (dpa) - Frauen in Saudi-Arabien dürfen künftig Sportereignisse im Stadion verfolgen, wenn sie mit ihrer Familie kommen. Die allgemeine Sportbehörde werde "die Hauptstadien in Riad, Dammam und Dschidda sanieren, um ab 2018 Familien empfangen zu können".

Das sagte Behördenchef Turki Al-Ascheich am Sonntag laut dem Internetmagazin "Arab News" und anderer Medien. Hintergrund der Entscheidung sei, den saudischen Sportsektor zu stimulieren und zu unterstützen.

Die Maßnahme folgt mehreren Entscheidungen der saudischen Führung, die in kleinen Schritten auf eine größere Gleichstellung von Frauen zulaufen. Prominentestes Beispiel ist die Änderung, dass Frauen nun Auto fahren dürfen. Einmalig durften Frauen am vergangenen Nationalfeiertag Ende September auch schon einmal in Sportstadien.

Bericht "Arab News"

Bericht BBC

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Skurrile Wende: Seehofer präsentiert Stoiber und Waigel - statt klarer Worte

Für die CSU sollte es ein wichtiger Tag werden - Horst Seehofer wollte seine Zukunft klären. Stattdessen trat die Vergangenheit in Person von Theo Waigel und Edmund …
Skurrile Wende: Seehofer präsentiert Stoiber und Waigel - statt klarer Worte

Deutsche und Türken gedenken der Anschlagsopfer von Mölln

Vor 25 Jahren starben in Mölln erstmals nach 1945 wieder Menschen bei fremdenfeindlichen Anschlägen. Hoffentlich haben alle daraus gelernt, sagt der türkische …
Deutsche und Türken gedenken der Anschlagsopfer von Mölln

„Habe mich den Ratschlägen gebeugt“ - Seehofer erklärt seinen Sinneswandel

Am Nachmittag hieß es bereits, die Zukunft von Horst Seehofer in der CSU stehe fest. Am Ende kommt es anders - aber Seehofer lässt Raum für Spekulationen. Alle …
„Habe mich den Ratschlägen gebeugt“ - Seehofer erklärt seinen Sinneswandel

Prozess-Nebenkläger: NSU wurde schon früher gegründet

In den Plädoyers im NSU-Prozess zeigen sich immer mehr Differenzen zwischen Anklage und Nebenklage. Ein Opfer-Vertreter bezweifelt, dass Beate Zschäpe und ihre beiden …
Prozess-Nebenkläger: NSU wurde schon früher gegründet

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.