Erfahrener Parlamentarier mit großer Autorität

Schäuble einstimmig von Union als Parlamentspräsident nominiert

+
Die Unionsfraktion nominierte den bisherigen Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) einstimmig als Kandidat für das Amt des Bundestagspräsidenten.

Der bisherige Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) ist als Kandidat für das Amt des Bundestagspräsidenten nominiert worden. Die Unionsfraktion stimmte einstimmig für ihn.

Berlin - Gut drei Wochen nach der Bundestagswahl ist der bisherige Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) als Kandidat für das Amt des Bundestagspräsidenten nominiert worden. Die Unionsfraktion, der als stärkster Kraft traditionell das Vorschlagsrecht zufällt, stimmte am Dienstag einstimmig für Schäuble. Nach dem Einzug der AfD in den Bundestag waren Erwartungen laut geworden, Schäuble als erfahrenen Parlamentarier mit großer Autorität zum Präsidenten zu küren. Er sitzt seit 1972 im Bundestag und ist dienstältester Abgeordneter.

Bei der Wahl in der konstituierenden Sitzung des Bundestags am 24. Oktober kann Schäuble mit einer großen Mehrheit rechnen, da SPD und FDP bereits Unterstützung signalisiert haben. Als Minister der künftigen Bundesregierung fällt der 75-Jährige damit aus. Die Unionsfraktion nominierte zudem den früheren Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) für das Amt des Bundestagsvizepräsidenten.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Premierministerin May: Brexit-Deal fast fertig

Das Brexit-Abkommen steht zu großen Teilen - aber beim heikelsten Punkt gibt es noch keinen Fortschritt. Der Druck auf Premierministerin May wächst.
Premierministerin May: Brexit-Deal fast fertig

Trump alarmiert Militär wegen Migranten aus Mittelamerika

Seit Tagen droht und poltert Donald Trump, um Tausende Migranten aus Mittelamerika auf ihrem Weg in die USA zu stoppen. Doch die Menschen lassen sich nicht aufhalten. …
Trump alarmiert Militär wegen Migranten aus Mittelamerika

Türkischer Journalist enthüllt neue Mord-Details, CNN hat einen schlimmen Verdacht

Der Journalist Jamal Khashoggi ist in der Türkei getötet worden. Der Druck auf Saudi-Arabien wächst. Jetzt sagt ein Top-Manager seinen Besuch ab. Alles zu dem …
Türkischer Journalist enthüllt neue Mord-Details, CNN hat einen schlimmen Verdacht

Khashoggi „blutrünstig“ ermordet: Erdogan kündigt Enthüllung an

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan wollte offenbar Spionage-Software aus der Schweiz kaufen. Die Tötung des saudischen Journalisten Khashoggi wirft außerdem …
Khashoggi „blutrünstig“ ermordet: Erdogan kündigt Enthüllung an

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.