Bundestagswahlkampf

Schulz attackiert Merkel - „Deutschland kann mehr“

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Schulz beginnt Wahlkampftour in Bremen

Mit einer verbalen Attacke und einigen Vorwürfen gegen Kanzlerin Angela Merkel hat Herausforderer Martin Schulz seine bundesweite Wahlkampftour begonnen. 

Bremen - Mit Attacken auf Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz seine bundesweite Wahlkampftour für die Bundestagswahl in knapp fünf Wochen eröffnet. In der großen Koalition seien viele Fragen oft auf den geschlossenen Widerstand des konservativen Blocks um Merkel und CSU-Chef Horst Seehofer gestoßen. „Deutschland kann mehr, wenn ein Sozialdemokrat Bundeskanzler ist“, sagte Schulz am Montagabend bei einem Wahlkampfauftritt in der SPD-Hochburg Bremen. „Nichts ist alternativlos, wie Angela Merkel behauptet. Das Gegenteil ist der Fall.“

Die Kundgebungstour „Martin Schulz live“ führt quer durch Deutschland und sieht etwa 40 Großkundgebungen in einem Monat vor.Das Finale ist für den 22. September in Berlin und am 23. September in Aachen geplant. An der Veranstaltung am Montagabend vor dem historischen Rathaus nahmen auch Bremens Regierungschef Carsten Sieling, Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (alle SPD) teil.

Schulz warf der Kanzlerin vor, eine Verschärfung der von der SPD geforderten Mietpreisbremse verhindert zu haben. Auch die weiter bestehende Ungleichbehandlung von Leiharbeitern und tariflich Beschäftigten legte der SPD-Chef der Amtsinhaberin persönlich zur Last. „In unserem Land geht's nicht gerecht zu“, betonte Schulz.

dpa

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