„Soziale Kälte“ verhindern

Schulz will „kämpfen bis zur letzten Minute“

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Schulz bei der Abschlusskundgebung seiner Partei in Aachen. 

Martin Schulz hat zum Abschluss seines Wahlkampfs noch einmal alles gegeben und mit gefühlsbetonten Ausrufen für einen Regierungswechsel unter seiner Führung geworben.

Aachen - SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat zum Abschluss seines Wahlkampfs noch einmal für einen Regierungswechsel unter seiner Führung geworben. „Wir kämpfen bis zur letzten Minute“, sagte der 61-Jährige am Samstag bei einer Kundgebung in Aachen. „Ich glaube, ihr spürt das alle: Es geht um richtig viel.“ Es gelte, eine „Regierung der sozialen Kälte“ und einen Erfolg der AfD zu verhindern. „Es droht zum ersten Mal seit 1945, dass im Bundestag wieder die Totengräber der Demokratie das Wort ergreifen“, warnte er.

Der Vorsprung schmilzt - doch Schulz‘ Chancen stehen noch immer schlecht

Schulz' Aussichten sind Umfragen zufolge allerdings nicht besonders gut. In den jüngsten, am Freitag veröffentlichten Umfragen stand die SPD bei 21 bis 22 Prozent, die Union bei 34 bis 36 Prozent. Die AfD käme danach auf 11 bis 13 Prozent, die Linke auf 9,5 bis 11, die FDP auf 9 bis 9,5 und die Grünen auf 7 bis 8 Prozent. Realistisch erscheinen vor allem eine große Koalition aus Union und SPD oder ein Jamaika-Bündnis aus Union, FDP und Grünen.

dpa

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