Neue Bleibe in Berlin

Schwarz-gelbe Wohn-Koalition: Lindner zieht bei Spahn ein

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Sondierungsgespräche werden fortgesetzt

Zumindest im Rahmen von Jamaika können CDU und FDP nicht miteinander auf Bundesebene. Jens Spahn und Christian Lindner zeigen, wie es anders geht.

Wer eine neuen Arbeitsstelle in einer fremden Stadt antritt, kennt das Problem: Erst einmal eine Wohnung finden. Auch in der Welt der Politik ist das nicht anders. Da mit der FDP und der AfD zwei neue Parteien in den Bundestag einziehen, sind eine ganze Menge Abgeordnete in Berlin auf Wohnungssuche. Nicht so Christian Lindner: Der FDP-Chef ist bereits fündig geworden. Und: Wofür im Bund die Stimmen fehlen, funktioniert hier anscheinend wunderbar: Eine schwarz-gelbe Koalition.

Wie BILD berichtet, zieht Lindner beim CDU-Politiker Jens Spahn ein: Der 38-Jährige wird die Wohnung von Merkels Finanzsekretär in Berlin-Schöneberg anmieten. Bisher wohnte Spahn hier mit seinem Lebensgefährten, dem Bunte-Redakteur Daniel Funke.

Holzböden, hohe Wände, moderne Kunst

Die eigentlichen Kontrahenten sind privat miteinander befreundet, gehen gelegentlich miteinander essen. Aber auch politisch scheinen die beiden vieles gemeinsam zu haben: Sie gelten als Nachwuchshoffnungen und - insbesondere bei der Flüchtlingskrise - als Kritiker der Bundeskanzlerin Angela Merkel.

In einer Reportage des Sterns über Jens Spahn konnte man schon einen Eindruck davon bekommen, wie Lindner in Berlin nun leben wird: Neben einer Dachterrasse habe die Wohnung, „Holzböden und hohe Wände, an denen schrill poppige Bilder des Berliner Künstlers Lennart Grau hängen“.

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Video: Das Lindner-Motto im Alltag der Bundesbürger

Video: Glomex

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