Nach völlig überraschender Nominierung 

„Schwerwiegende Vorwürfe“: Riesen-Wirbel um Trumps Leibarzt 

Donald Trump - Ronny Jackson
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Donald Trump - Ronny Jackson

US-Präsident Donald Trump bekommt bei der Besetzung des vakanten Postens des Veteranenministers Gegenwind aus dem Kongress - wegen seines Leibarztes. Der steht unter schwerem medialem Beschuss. 

Washington - US-Präsident Donald Trump bekommt bei der Besetzung des vakanten Postens des Veteranenministers Gegenwind aus dem Kongress. Ein Ausschuss des Senats verschob am Dienstag eine Anhörung des Kandidaten Ronny Jackson. Hintergrund sind offensichtlich Zweifel an Jacksons Qualifikationen. Jackson ist derzeit Trumps persönlicher Leibarzt.

Bedenken über Jacksons Führung des medizinischen Stabs im Weißen Haus 

Die Ausschussvorsitzenden Johnny Isakson und Jon Tester erklärten, es gebe „schwerwiegende Vorwürfe“, denen man nachgehen wolle. Deshalb werde die für Mittwoch geplante Anhörung verschoben. Die beiden Senatoren nannten aber keine Details.

Die „Washington Post“ schrieb, es gebe Bedenken über Jacksons Führung des medizinischen Stabs im Weißen Haus. Der Sender CBS News berichtete, Mitarbeiter des Senatsausschusses gingen Vorwürfen über ein schwieriges Arbeitsumfeld nach. Zu diesen Anschuldigungen zählten übermäßiger Alkoholkonsum bei der Arbeit und eine unsachgemäße Ausgabe von Medikamenten.

Dr Ronny Jackson, Leibarzt von US-Präsident Donald Trump, während einer Pressekonferenz. 

Trump hatte Jackson Ende März völlig überraschend für den Posten des Ministers für die Angelegenheiten von Veteranen ernannt, nachdem er den bisherigen Amtsinhaber David Shulkin entlassen hatte. Jackson war 2013 unter Trumps Vorgänger Barack Obama Leibarzt des Präsidenten geworden. Im Januar stand er kurzzeitig im Fokus, nachdem er Trump untersucht und ihm anschließend auf einer viel beachteten Pressekonferenz eine hervorragende Gesundheit bescheinigt hatte.

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dpa

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