Geringe Wahlbeteiligung befürchtet

Slowenien wählt neuen Präsidenten

Ex-Bundespräsident Joachim Gauck mit seinem slowenischen Kollegen Borut Pahor - der wohl vor der Wiederwahl steht.
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Ex-Bundespräsident Joachim Gauck mit seinem slowenischen Kollegen Borut Pahor - der wohl vor der Wiederwahl steht.

Die Slowenen wählen am heutigen Sonntag einen neuen Staatspräsidenten. Der amtierende Präsident Borut Pahor gilt als klarer Favorit, auch weil wohl lediglich die Hälfte der Wahlberechtigten den Gang zur Urne antreten werden.

Ljubljana - Im Euro- und Schengenland Slowenien hat am Sonntag die Wahl des Staatspräsidenten begonnen. 1,7 Millionen Bürger sollen entscheiden, wer in den nächsten fünf Jahren dieses vor allem repräsentative Amt besetzen soll. Haushoher Favorit ist der amtierende Präsident Borut Pahor. Alle Umfragen gehen sogar von einer absoluten Mehrheit für den 53-Jährigen aus.

Der Wahlkampf sei „entpolitisiert und trivial“ gewesen, weil es praktisch keine ideologische oder politische Auseinandersetzung gegeben habe, kritisierte die wichtigste Zeitung „Delo“. Vor diesem Hintergrund erwarten die Wahlforscher auch nur eine mit 50 Prozent geringe Wahlbeteiligung.

dpa

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