Geringe Wahlbeteiligung befürchtet

Slowenien wählt neuen Präsidenten

+
Ex-Bundespräsident Joachim Gauck mit seinem slowenischen Kollegen Borut Pahor - der wohl vor der Wiederwahl steht.

Die Slowenen wählen am heutigen Sonntag einen neuen Staatspräsidenten. Der amtierende Präsident Borut Pahor gilt als klarer Favorit, auch weil wohl lediglich die Hälfte der Wahlberechtigten den Gang zur Urne antreten werden.

Ljubljana - Im Euro- und Schengenland Slowenien hat am Sonntag die Wahl des Staatspräsidenten begonnen. 1,7 Millionen Bürger sollen entscheiden, wer in den nächsten fünf Jahren dieses vor allem repräsentative Amt besetzen soll. Haushoher Favorit ist der amtierende Präsident Borut Pahor. Alle Umfragen gehen sogar von einer absoluten Mehrheit für den 53-Jährigen aus.

Der Wahlkampf sei „entpolitisiert und trivial“ gewesen, weil es praktisch keine ideologische oder politische Auseinandersetzung gegeben habe, kritisierte die wichtigste Zeitung „Delo“. Vor diesem Hintergrund erwarten die Wahlforscher auch nur eine mit 50 Prozent geringe Wahlbeteiligung.

dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Kampf gegen den Plastikmüll: Brüssel plant Verbote

Plastik im Park, Plastik in den Ozeanen, Plastik im Blut: Das sei das neue Umweltproblem, weiß auch EU-Kommissar Oettinger. Die Brüsseler Behörde hat einiges in petto - …
Kampf gegen den Plastikmüll: Brüssel plant Verbote

Tausende bei Demos pro und contra AfD

An Demonstrationen für und gegen die rechtspopulistische AfD haben am Sonntag in Berlin mehrere tausend Menschen teilgenommen. Für die Polizei war dabei ein Großeinsatz …
Tausende bei Demos pro und contra AfD

Skripal-Affäre: Moskaus Botschafter verlangt Entschuldigung

Fast 300 Diplomaten aus 50 russischen und westlichen Botschaften weltweit mussten wegen der Skripal-Affäre nach Hause. Die russische Seite kann sich ein Ende der …
Skripal-Affäre: Moskaus Botschafter verlangt Entschuldigung

Müller-Westernhagens Abrechnung in NDR-Talkshow: Leute zu blöd für die Demokratie 

Marius Müller-Westernhagen war am Freitag zu Gast in der beliebten NDR-Talkshow „3nach9“ - der Rock-Star gab provokante Thesen ab. 
Müller-Westernhagens Abrechnung in NDR-Talkshow: Leute zu blöd für die Demokratie 

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.