Nach Krawallnacht in Hamburg

„Alternativlos“: So verteidigt die Polizei ihr hartes Durchgreifen beim G20-Protest

+
Polizisten setzen bei den aus dem Ruder laufenden Protesten im Vorfeld des G20-Gipfels Wasserwerfer ein.

In der Nacht lief die Demo gegen den G20-Gipfel aus dem Ruder: Der Protest endete in Gewalt. Teilnehmer berichten, die Polizei habe zu hart durchgegriffen. Doch die verteidigt ihr Vorgehen.

Die Hamburger Polizei hat den Einsatz bei der eskalierten G20-Demonstration „Welcome to Hell“ verteidigt. Polizeisprecher Timo Zill sprach am Freitagmorgen im Deutschlandfunk von einer drohenden „unbeherrschbaren Sicherheitssituation“. Bei der der Demonstration hätten sich zwei schwarze Blöcke gebildet, in denen sich Personen dann vermummt hätten.

Gewalt beim G20-Gipfel: Die Protestnacht in Bildern

Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein. © dpa
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein. © dpa
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein. © dpa
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein. © dpa
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein. © dpa
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein. © dpa
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein. © dpa
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein. © dpa
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein. © dpa
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein. © AFP
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein. © AFP
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein. © AFP
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein. © dpa
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein. © AFP
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein. © dpa
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein. © dpa
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein. © dpa
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein. © AFP
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein. © dpa
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein. © AFP
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. Es gab dutzende Verletzte. Barrikaden brannten, die Polizei setzte Wasserwerfer ein. © AFP
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © dpa
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © SINGER/EPA/REX/Shutterstock
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © dpa
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © dpa
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © dpa
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © dpa
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © dpa
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © dpa
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © dpa
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © dpa
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © dpa
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © AFP
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © AFP
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © AFP
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © dpa
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © AFP
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © dpa
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © dpa
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © dpa
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © AFP
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © AFP
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © dpa
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © AFP
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © AFP
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © AFP
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © dpa
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © AFP
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © AFP
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © dpa
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © AFP
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © AFP
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © AFP
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © dpa
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © dpa
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten.
Die Proteste im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg eskalierten. © dpa

Er sprach von 3500 Extremisten vor Ort, die zuvor schwerste Gewalttaten angekündigt hätten. Wenn diese Menschen sich plötzlich vermummen, sei das sozusagen die Vorbereitung von Straftaten. „Dann kann doch nicht von der Polizei erwartet werden, dass man mit diesen Menschen in bewohntes Gebiet geht. Das wäre unverantwortlich“, sagte er. Zill bezeichnete das Vorgehen als „alternativlos“.

Man habe 45 Minuten lang diskutiert

Zunächst habe die Polizei mit den Veranstaltern 45 Minuten darüber verhandelt, dass die Vermummung abgenommen werde. „Das war nicht wirklich erfolgreich“, sagte Zill. Beim anschließenden Versuch, die friedlichen Demonstranten von den schwarzen Blöcken zu trennen, sei die Polizei „massiv angegriffen worden“. Flaschen, Eisenstangen und Dachlatten seien geflogen. „Das habe ich so in meiner beruflichen Karriere noch nicht erlebt“, sagte er. Als Zill unweit des Aufmarschs am Donnerstagabend ein Interview gab, war auch er beworfen und angegriffen worden.

Am Freitag erwartete Zill friedlichen Protest, aber auch neue Straftaten radikaler Gipfelgegner. Darauf sei man eingestellt und darauf werde man auch wieder konsequent reagieren.

Gewerkschaft der Polizei verteidigt Vorgehen

Auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat das Vorgehen der Einsatzkräfte bei der „Welcome to Hell“-Demonstration in Hamburg verteidigt. Die Polizei müsse das Versammlungsrecht gewährleisten und Straftaten verhindern, sagte der GdP-Bundesvorsitzende, Oliver Malchow, am Freitag im Deutschlandfunk. „Wir wissen, dass gerade in der Anonymität die Straftaten geplant und durchgeführt werden und die Eskalation irgendwann eintritt“, sagte er.

Malchow verwies auf Gewaltaufrufe im Vorfeld der gegen den G20-Gipfel gerichteten Demonstration. Insofern sei es notwendig, dass die Polizei von Anfang an alles Mögliche tue, um das einigermaßen einzudämmen. Dass es dabei auch zu Ausschreitungen kommen könne, „das ist leider so“. Die Frage sei aber auch: „Was wäre gewesen, wenn man nichts gemacht hätte?“, sagte Malchow.

Der Polizeigewerkschafter räumte auch ein, dass es schwierig zu bewerten sei, ob der Einsatz der Polizei adäquat gewesen sei. Malchow warf den Veranstaltern der Demonstration vor, sich vorab nicht genug von Gewalt distanziert zu haben.

Anmelder der Demo kritisiert Polizei

Der Anmelder der am Donnerstagabend in Krawallen eskalierten Demonstration gegen den G20-Gipfel, Andreas Blechschmidt, hat das Vorgehen der Polizei kritisiert. Während erfolgsversprechend laufender Gespräche, Vermummte zum Ablegen ihrer Vermummung zu bringen, seien Polizisten "sehr massiv mit Schlagstöcken reingegangen", sagte Blechschmidt am Freitag dem Fernsehsender n-tv. Damit habe die Polizei für die Eskalation gesorgt.

"Die Polizei hätte sich an die Verhältnismäßigkeit halten müssen", sagte Blechschmidt. Dies sei aber offensichtlich nicht gewollt gewesen. Die Eskalation wäre nicht nötig gewesen. Blechschmidt beklagte "sehr viele Verletzte" unter den Demonstranten - genaue Zahlen nannte er aber nicht.

Bei der Demonstration am Donnerstagabend hatten sich nach Angaben der Polizei 1000 Vermummte unter die rund 12.000, überwiegend friedlichen Demonstranten gemischt. Die Beamten stoppten den Zug kurz nach dem Start und setzten Pfefferspray und Wasserwerfer ein. Aus den Reihen der Demonstranten flogen Flaschen, Feuerwerk wurde gezündet.

Auch am Freitag gingen die Proteste weiter, wieder brannten Autos. Alle Neuigkeiten rund um den G20-Gipfel lesen Sie in unserem Live-Ticker.

dpa/afp

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Corona: „Werden uns nicht entgegenstellen“ - Merkel erklärt Tendenz, spart aber ein heikles Thema aus 

Angela Merkel gibt eine Erklärung zur Corona-Krise ab. Eine neue Tendenz gibt es in Sachen Maskenpflicht - Eurobonds und Exit-Termine spart die Kanzlerin aber aus.
Corona: „Werden uns nicht entgegenstellen“ - Merkel erklärt Tendenz, spart aber ein heikles Thema aus 

Merkel fordert "gewisse Souveränität" bei Schutzausrüstung

Für den Kampf gegen das Coronavirus werden Schutzmasken für Ärzte und Pflegekräfte weltweit händeringend gesucht. Die Bundesregierung will die Abhängigkeit von …
Merkel fordert "gewisse Souveränität" bei Schutzausrüstung

Jobs im Mittelstand sichern: Regierung zündet Kredit-Turbo

Viele Firmen stehen wegen der massiven Einschnitte in der Corona-Krise mit dem Rücken zur Wand. In einem Wettlauf gegen die Zeit kämpfen sie um ihre Existenz. Die …
Jobs im Mittelstand sichern: Regierung zündet Kredit-Turbo

Boris Johnson wegen Corona im Krankenhaus

Gerade hat die Queen eine historische Ansprache an ihr Volk gerichtet, da trifft die Nachricht ein: Premier Johnson ist im Krankenhaus. Wird er vom Coronavirus außer …
Boris Johnson wegen Corona im Krankenhaus

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.