Wahlkampf

Söder und Laschet üben sich in Einigkeit

Abschluss Parteitag der CSU
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CSU-Parteivorsitzender Markus Söder und Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet demonstrieren Einigkeit.

Söder und Laschet wollen sich kurz vor der Wahl auf „das Wesentliche“ konzentrieren. Bei einem Doppelinterview loben sie sich gegenseitig.

Nürnberg - Unionskanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) und CSU-Chef Markus Söder demonstrieren kurz vor der Bundestagswahl Einigkeit und sehen ihren Machtkampf am Ende.

„Seit Monaten wird in diesem Wahlkampf über alberne Nebensächlichkeiten diskutiert. Wir als CSU stehen hinter dem gemeinsamen Unionskandidaten Armin Laschet“, sagte Bayerns Ministerpräsident Söder in einem Doppelinterview mit Laschet den „Nürnberger Nachrichten“.

„Statt weiterhin Stilfragen zu diskutieren, sollten wir uns endlich auf das Wesentliche konzentrieren“, sagte Söder. Die Kämpfe in der Zeit, als er selbst als Kanzlerkandidat antreten wollte, seien „Schnee von gestern“. Laschet sei „humorvoll, ausgleichend und wird von vielen unterschätzt“. Laschet lobte Söder als „starken Ministerpräsident, der in der nächsten Koalition als Parteivorsitzender eine bedeutende Rolle spielen wird“. „Und weil er über Humor verfügt, kann man mit ihm auch persönlich gut klarkommen.“

Söder war Laschet im Machtkampf um die Kanzlerkandidatur der Union unterlegen. Anschließend gab es wiederholt Sticheleien von Söder gegen den NRW-Ministerpräsidenten. CSU-Generalsekretär Markus Blume hatte noch vor gut zwei Wochen mit Blick auf die schwachen Umfragen in einem Interview gesagt, die Union stünde mit Söder besser da. dpa

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